Evangelischer Kirchentag: Überlebende Opfer der IS-Terrormiliz berichten
Wann: 4. – 6. Juni 2015
Wo: Am Stand der Gesellschaft für bedrohte Völker auf dem
Markt der Möglichkeiten/NeckarPark, Talstr./Ecke Mercedesstraße, 70372 Stuttgart
Standplatz: Zelthalle 8, Stand ZH8-E08
Nigeria: Massaker an 100 christlichen Bauern – Landkonflikte eskalieren
Nigeria: Mehr als 100 Tote bei Massaker von Fulani-Hirten – Über 170 Opfer im Mai 2015: Gewalt zwischen Viehzüchtern und christlichen Bauern eskaliert – Mehr Friedensinitiativen gefordert
Irak/Syrien: Im Schatten von Palmyra zerstört IS Kirchen, Moscheen und yezidische Heiligtümer
Während nach der Eroberung der antiken Oasenstadt Palmyra durch den „Islamischen Staat“ (IS) in Zentralsyrien dort die Zerstörung der einzigartigen Kulturgütern droht, setzen die sunnitischen Extremisten ihren Feldzug gegen christliche, yezidische und schiitische Heiligtümer im nordirakischen Mossul und der angrenzenden Niniveh-Ebene weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fort, klagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Religiöse Minderheiten in Pakistan müssen besser geschützt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen wirksameren Schutz religiöser Minderheiten in Pakistan gefordert. Angehörige religiöser Minderheiten sind die Hauptopfer des politisch motivierten Extremismus in Pakistan. Ob schiitische Hazara oder Ismailiten, Ahmadiyyahs, Sikhs, Christen oder Hindu – In Pakistan ist es lebensgefährlich, sich als Angehöriger einer religiösen Minderheit zu seinem Glauben zu bekennen.
Blasphemie-Gesetze in Pakistan sind schwerer Verstoß gegen Glaubensfreiheit – Morde an Kritikern bleiben ungesühnt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Blasphemie-Vorschriften in Pakistans Strafgesetzbuch als schweren Verstoß gegen die Glaubensfreiheit bezeichnet. Nachdrücklich kritisierte die Menschenrechtsorganisation, dass selbst eine öffentliche Diskussion der Blasphemie-Gesetze für Kritiker lebensgefährlich ist und Morde an Blasphemie-Gegnern ungesühnt bleiben wie der Mord an dem Menschenrechtsanwalt Rashid Rehman vor einem Jahr. Auch die Morde an Blasphemie-Kritikern im April 2015 und September 2014 sind bislang ungeklärt.
Vietnams Gläubige fordern Religionsfreiheit – Anhaltende Übergriffe auf religiöse Minderheiten
Auch 40 Jahre nach dem Ende des Krieges kommt Vietnam nicht zur Ruhe. Der Ruf nach mehr Bürgerrechten in dem südostasiatischen Staat wird immer lauter. Nachdrücklich fordern Gläubige mehr Religionsfreiheit und beklagen anhaltende Übergriffe der Behörden auf Buddhisten, Christen und andere Glaubensgemeinschaften, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen.
Mehr als 1.000 Kreuze von Kirchen gerissen und 1.300 Gläubige in chinesischer Provinz Zhejiang inhaftiert
Unter Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat die Verfolgung von Christen in der Volksrepublik deutlich zugenommen, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Allein in der reichen Küstenprovinz Zhejiang wurden mehr als 1.000 Kreuze willkürlich von Kirchen entfernt, 400 Gotteshäuser beschädigt oder zerstört und 1.300 Gläubige festgenommen.
Foto: Bei der Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreis stehen zwei leere Stühle symbolisch für die Preisträger auf der Bühne. Die zwei syrischen Geistlichen sind seit April 2013 entführt.
Seit zwei Jahren kein Lebenszeichen: Bitte helfen Sie, das Schicksal der beiden entführten Bischöfe aus Aleppo zu klären!
Am 22. April jährt sich der Tag der Entführung von zwei Bischöfen aus dem nordsyrischen Aleppo zum zweiten Mal. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von Mor Gregorius Yoanna Ibrahim, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, und Boulos Yazigi, Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche.
Gastland der Hannover Messe verletzt Religionsfreiheit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Indien, dem diesjährigen Gastland der Hannover Messe, vor, Christen und Muslimen keine ausreichende Glaubensfreiheit zu garantieren. Seit dem Amtsübernahme von Premierminister Narendra Modi im Mai 2014 haben die Übergriffe von Hindu-Nationalisten auf Christen und Muslime um 55 Prozent zugenommen.