Indiens Christen wirksam vor Übergriffen schützen – Glaubensfreiheit für religiöse Minderheiten
Zur Eröffnung der Industriemesse durch den indischen Premierminister Narendra Modi und Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag (12.4.) in Hannover mit einer Menschenrechtsaktion auf die zunehmende Verfolgung von Christen und Muslimen durch Hindu-Nationalisten in Indien aufmerksam machen. Dabei wird die GfbV an Bundeskanzlerin Merkel appellieren, mehr Glaubensfreiheit in Asiens größter Demokratie einzufordern.
Irak: Islamisten intensivieren die Zerstörung von Kirchen in Mossul
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass die Extremisten des Islamischen Staates (IS) innerhalb kurzer Zeit und noch vor der „Schlacht um Mossul“ alle christlichen Kirchen und Klöster in und um die nordirakische Stadt zerstören werden. Augenzeugenberichten zufolge setzen die Islamisten dabei schon jetzt schweres Gerät wie Bulldozer ein.
Assyrische Flüchtlinge versammeln sich vor einer Kirche in Hassake, Syrien. Foto mit freundlicher Genehmigung der Assyrischen Kirche in Beirut.
Demonstration und Kundgebung: „Die Vernichtung des christlichen Lebens in Syrien und Irak beenden!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf des „Zentralverbandes der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäischen Sektionen“ (ZAVD), die für den kommenden Samstag zu einer Großdemonstration in Mainz aufgerufen haben.
Abschiebung von 36 verfolgten Christen nach Vietnam – Kambodscha verletzt UN-Flüchtlingskonvention
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Kambodschas Abschiebung von 36 Christen eines verfolgten indigenen Volkes nach Vietnam verurteilt. Die zwangsweise Abschiebung der Ureinwohner ist eine grobe Verletzung der Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen, da den Flüchtlingen in Vietnam akute Gefahr für Leib und Leben droht.
Indiens Hindu-Extremisten bedrängen Andersgläubige – Christen und Muslime protestieren gegen Übergriffe
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor dem wachsenden Einfluss von Hindu-Nationalisten in Indien gewarnt, die gezielt Christen und Muslime ausgrenzen und ein Klima der Einschüchterung und Gewalt gegen Andersgläubige fördern. Indiens Demokratie steht an einem Scheideweg.
Nach der Vertreibung der Extremisten des so genannten „Islamischen Staates“ aus Kobani fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Bundesregierung, sich auch gegen den Willen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für eine Selbstverwaltung der Kurden in Nordsyrien einzusetzen.
21 Kopten seit mehr als zwei Wochen entführt – Kein Schutz für Christen in Libyen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen besseren Schutz von christlichen Kopten in Libyen gefordert. Kopten müssen in Libyen um ihr Leben fürchten, da mit dem „Islamischen Staat“ verbündete islamistische Extremisten gezielt Jagd auf Angehörige der christlichen Minderheit machen und sie entführen oder ermorden.
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Davutoglu drängen, Islamisten in Syrien nicht mehr zu unterstützen und Hilfe für Kurden und Christen zuzulassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag (12.01.15, Beginn 10.15 Uhr) an Bundeskanzlerin Angela Merkel appellieren, den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu dazu zu drängen, die radikalen Islamisten in Syrien nicht länger zu unterstützen.
Hoffnung auf mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versöhnung und ein Ende der Straflosigkeit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Machtwechsel in Sri Lanka begrüßt und die Hoffnung geäußert, dass es nun endlich mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Versöhnung in dem Inselstaat geben wird.