Papst soll sich für Schutz nordkoreanischer Flüchtlinge und ihrer Helfer einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Papst Franziskus appelliert, sich bei seiner Reise nach Südkorea für mehr Schutz von christlichen Flüchtlingen aus Nordkorea und ihren Helfern einzusetzen. Jedes Jahr fliehen rund 1.500 Menschen aus Nordkorea meist über China und südostasiatische Staaten nach Südkorea.
Hilfe aus Deutschland für Syrien darf nicht in die Hände von Islamisten gelangen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Bemühungen des UN-Sicherheitsrats, Extremisten des Islamischen Staates (IS) im Irak finanziell zu schwächen und vom Zustrom ausländischer Kämpfer abzuschneiden.
Chinas Religionsbehörde will eigene christliche Theologie entwickeln
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor der angekündigten Entwicklung einer eigenständigen christlichen Theologie in China. Dies ist keine Chance für mehr Glaubensfreiheit in China: Denn staatliche Stellen werden eine chinesische christliche Theologie nur dafür benutzen, um Gläubige wirksamer zu kontrollieren und zu gängeln. Dies zeigen alle Erfahrungen des tibetischen Buddhismus und des Islam in China, die die staatliche Religionsbehörde zu vereinnahmen sucht.
Europas Botschafter sollen sich für Freilassung von Gao Zhisheng einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Botschafter führender europäischer Staaten und der USA in China appelliert, sich für die Freilassung des inhaftierten Menschenrechtsanwalts Gao Zhisheng einzusetzen. „Gaos achtjährige Haftstrafe endet formal am 7. August 2014. Wir befürchten aber, dass er nicht frei kommt, sondern weiter unter Hausarrest festgehalten wird“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.
Blasphemie-Vorwürfe in Pakistan haben massiv zugenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet über eine massive Zunahme von Blasphemie-Vorwürfen in Pakistan gegen Christen, Ahmadiyyah-Muslime, Hindu und gemäßigte Muslime. Niemals zuvor hat es so viele Blasphemie-Verfahren vor der Justiz oder Angriffe wegen vermeintlicher Gotteslästerung auf Angehörige religiöser Minderheiten in Pakistan gegeben.
China: Kirche sollte entweiht werden – mehr als 60 Christen verletzt
In der im Süden Chinas gelegenen Provinz Zhejiang eskaliert der Streit zwischen Behörden und Christen um die Entfernung von Kreuzen und die Schließung von Gotteshäusern, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). So wurden am vergangenen Montag in der Stadt Wenzhou mehr als 60 Christen verletzt, als Polizisten gewaltsam eine Menschenkette durchbrachen, mit der die Gläubigen ein Kreuz auf ihrer Kirche schützen wollten.
Irak: ISIS-Islamisten markieren die Häuser von Christen und Schiiten in Mossul
Alarmierende Nachrichten erreichten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem Irak : Dort haben islamische Extremisten der Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) die Häuser und Grundstücke von Christen und Schiiten in der überwiegend von sunnitischen Arabern bewohnten Stadt Mossul mit verschiedenen Zeichen markiert.
Religiöse Minderheiten in Indonesien befürchten weitere Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit, sollte bei den morgigen Präsidentschaftswahlen der Ex-General Prabowo Subianto siegen. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Prabowo hat bei seiner Wahlkampagne gezielt auf die Unterstützung sunnitischer Extremisten gesetzt und Konkurrenten als Ungläubige diffamiert. Wenn er gewählt wird, wird die religiöse Intoleranz in dem bevölkerungsreichsten islamischen Staat noch weiter zunehmen.
Behörden lassen hunderte Kreuze von Kirchen reißen und schüchtern Gläubige ein
Die Maßnahmen zur Unterdrückung christlicher Kirchen in China haben nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Behörden lassen willkürlich Kreuze von Kirchen zu entfernen, Gotteshäuser abreißen und schüchtern Christen massiv ein, um öffentliche Proteste gegen die Einschränkung der Religionsfreiheit zu verhindern.