Straflosigkeit stoppen – Mehr als 14.000 Tote seit 1999 – Gewalt geht nicht nur von Boko Haram aus
Nach Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten von Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch dort mehr Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit gefordert. „Mehr als 14.000 Menschen starben seit 1999 im Zentrum und Norden Nigerias durch religiös, ethnisch und politisch motivierte Gewalt.
Syrische Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen des Bürgerkrieges
Seit Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime im März 2011 herrschen Unruhe und Angst unter der Zivilbevölkerung. Der Traum von einem schnellen Machtwechsel wurde schon nach kurzer Zeit von heftigen Kämpfen überschattet, die bislang nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 70.000 Menschenleben gekostet haben.
Christen rufen aus Protest gegen Diskriminierung zum Boykott auf
Die acht bedeutendsten christlichen Parteien in Pakistan haben zum Boykott der Parlamentswahlen am Samstag aufgerufen. Denn diese Wahlen missachten grundlegende demokratische Rechte der religiösen Minderheiten und sind einer Demokratie nicht würdig.
Behörden verletzen Glaubensfreiheit von Ahmadiyyah, Christen und Schiiten
Nach der erneuten Schließung einer Ahmadiyyah-Moschee hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der indonesischen Regierung vorgeworfen, die Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten zu verletzen. Die Menschenrechtsorganisation forderte am Mittwoch die Ablösung des Gouverneurs der Provinz West Java, Ahmad Heryawan, der für die Schließung zahlreicher Ahmadiyyah-Moscheen und christlicher Kirchen seit Februar 2012 verantwortlich ist.
Glaubensfreiheit religiöser Minderheiten in Gefahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung der Glaubensfreiheit in Bangladesch und fordert besseren Schutz für bedrängte Hindu, Christen und Buddhisten. Bangladesch droht ein Exodus der religiösen Minderheiten, wenn dort die Religionsfreiheit nicht wirksamer gesichert und die Menschen vor Übergriffen radikaler Islamisten nicht besser geschützt werden.
Indonesien diskriminiert Christen beim Bau von Gotteshäusern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Behörden Indonesiens vor, Christen beim Bau von Gotteshäusern gezielt zu benachteiligen. Denn obwohl die meisten Moscheen und Kirchen in dem mehrheitlich von Muslimen besiedelten Inselstaat ohne Baugenehmigung betrieben werden, werden nur christliche Kirchen und Moscheen der Ahmadiyyah deshalb niedergerissen, nicht jedoch sunnitische Moscheen.
Indonesiens Religionsminister macht Christen für Schließung von Kirchen verantwortlich und schürt so Klima der Intoleranz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Indonesiens Religionsminister Suryadharma Ali vor, sich nicht für den Schutz religiöser Minderheiten wie der Christen, Ahmadiyyah und schiitischer Muslime einzusetzen, sondern diese willkürlich zu diffamieren.
Deutschland soll humanitäre Direkt-Hilfe für die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken
Die deutsche Bundesregierung soll ihre humanitäre Hilfe für die mittlerweile 3,5 Millionen notleidenden syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zweiten Jahrestags der „syrischen Revolution“ am 18. März. Angesichts der ständig wachsenden Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen sind die bisher zugesagten 73 Millionen Euro Direkthilfe aus Deutschland leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.