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Volk: Christen

Bundesregierung soll gegen Gewalt der Soldaten protestieren und Ausbildungshilfe für Aegyptens Armee aussetzen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Guido Westerwelle aufgefordert, den unverhältnismäßigen Gewalteinsatz des ägyptischen Militärs gegen Demonstranten zu verurteilen. Auch sollte Deutschland seine Ausbildungshilfe für ägyptische Offiziere aussetzen, um ein deutliches Zeichen gegen Willkür und massive Menschenrechtsverletzungen der Armee Aegyptens zu setzen.

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Pogrome von radikalen Islamisten gegen Christen und Yeziden in Irakisch-Kurdistan

Mit großer Sorge hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur Kenntnis nehmen müssen, dass ein radikaler islamistischer Mob am 2. Dezember 2011 in zwei nordirakischen Städten 28 Geschäfte und Einrichtungen von Christen – Assyrer-Chaldäer-Aramäer und Armenier – sowie von kurdischsprachigen Yeziden angegriffen hat.

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Neue Kirchen in Ägypten?

Der Radiosender ERF widmete sich am 14.11.2011 dem Thema „Neue Kirchen in Aegypten? Zur Situation der Kopten.“ und führte ein Interview mit Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV. Wenige Tage zuvor hatten sich Vertreter der Koptisch-Orthodoxen Kirche und der Große Scheich der Al Azhar-Moschee über Regelungen zur Errichtung neuer religiöser Stätten aller Konfessionen geeinigt. Damit wurde ein Zeichen der Hoffnung gesetzt.

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Hoffnungszeichen: Kopten und Muslime einigen sich nach jahrelangen Auseinandersetzungen

Als ein „Zeichen der Hoffnung“ und einen „bedeutenden Schritt zur Sicherung der Glaubensfreiheit in Aegypten“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die nun erzielte Einigung über Regeln zum Bau neuer Kirchen in Aegypten bezeichnet.

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Kopten leiden unter Rechtlosigkeit und Willkür

Ägyptens Kopten sind zunehmender Rechtlosigkeit und staatlicher Willkür ausgesetzt, seit Diktator Hosni Mubarak vor neun Monaten gestürzt wurde. Mit wachsender Sorge registriert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, dass Christen in Ägypten immer häufiger Opfer von Entführungen werden, um Lösegeld zu erpressen.

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Merkel und Niebel sollen sich für Ureinwohner in Bangladesch einsetzen und so Frieden sichern

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Dirk Niebel sollen sich bei ihren Gesprächen mit der Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, für die Ureinwohner und somit für den Frieden in dem südasiatischen Land einsetzen. Bitte tragen Sie dazu bei, die Lage der rund 700.000 Ureinwohner in den Chittagong Hill Tracts (CHT) zu entschärfen und drängen Sie Sheikh Hasina, endlich alle Vereinbarungen des Friedensvertrags mit der indigenen Widerstandsbewegung von 1997 zu erfüllen.

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Kopten in Ägypten fühlen sich nicht geschützt

Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, spricht mit ERF Plus über die Hintergründe der Ausschreitungen in Kairo Anfang Oktober. Rund 2000 koptische Christen waren vor das Gebäude des ägyptischen Fernsehens gezogen, um gegen muslimische Extremisten zu demonstrieren.

# Hintergrund

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Schutz und Sicherheit für Kopten in Ägypten!
© GfbV

Schutz und Sicherheit für Kopten in Ägypten!

Mahnwache
Am Marktplatz / Altstadt in Düsseldorf
am Sonntag, den 16.10.2011, um 15.00 Uhr

Nach den bestürzenden Ereignissen in Ägypten in der vergangenen Woche rufen in Nordrhein-Westfalen lebende Angehörige der koptischen Kirche und ihre muslimischen Unterstützer unter dem Motto „Schutz und Sicherheit für die Kopten in Ägypten!“ zu einer Mahnwache am kommenden Sonntag (16.10.) in Düsseldorf auf.

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Bitte nehmen Sie kein Blatt vor den Mund: Fordern Sie vom türkischen Präsidenten deutliches Engagement für die Rechte der Kurden und Christen in der Türkei

Offener Brief an Bundespräsident Christian Wulff.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

am Montag werden Sie den Präsidenten der Republik Türkei Abdullah Gül empfangen. Im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker, aber auch im Namen von 800.000 Kurden und 100.000 Christen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bitte ich Sie dringend, bei Ihrer Unterredung nicht nur Höflichkeiten auszutauschen, sondern auch klare Worte zur Menschenrechtslage der Kurden und Christen in der Türkei zu sprechen.

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