Am morgigen 28. November muss der Teebauer Ding Yuande im Rahmen eines Schauprozesses vor dem Gericht des Landkreises Wulian der Stadt Rizhao erscheinen. Als Praktizierender der Meditationsbewegung Falun Gong hat er für sich selbst einen Meditations- und Kultivierungsweg gefunden, der dem Atheismus und Materialismus der diktatorischen Kommunistischen Partei Chinas entgegensteht.
Außenminister Wang beendet seine Europareise am morgigen 1. September in Berlin. Seinen Aufenthalt in Italien, den Niederlanden, Norwegen und Frankreich nutzte er unter anderem dazu, Protestierende in Hongkong zu verunglimpfen und das Unterdrückungsregime in Xinjiang schönzureden. Foto: Kremlin.ru/wikimedia (CC BY 4.0)
Besuch des chinesischen Außenministers in Berlin
Besuch des chinesischen Außenministers in Berlin:
• Heiko Maas muss endlich deutliche Worte finden
• Heimlichtuerei und Verlegung in Villa zeigen falsches Entgegenkommen
• GfbV, uigurische und tibetische Gemeinde sowie MdB demonstrieren am morgigen Dienstag vor dem Auswärtigen Amt
Falun Gong-Praktizierende nun auch in Hongkong gefährdet
Nationales Sicherheitsgesetz in Hongkong:
• Falun Gong-Praktizierende in China seit 21 Jahren kriminalisiert
• Nach Ende des „Ein Land – Zwei Systeme-Prinzips“ Verfolgung in Hongkong befürchtet
• Kanadische Falun Gong-Anhängerin in Peking gezwungen, ihre Staatsbürgerschaft aufzugeben
Falun Gong-Massenproteste vor 21 Jahren (25.4.):
• Mitgliedschaft in Meditationsbewegung weiter kriminalisiert
• Über 4.300 Mitglieder in Polizeigewahrsam, Arbeitslagern oder Gefängnissen gestorben
• Praktizierende zudem verstärkt Opfer von illegalen Organ-Entnahmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Prozess gegen den Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang als unfaires Gerichtsverfahren zur Einschüchterung mutiger Rechtsanwälte, die für die Schwachen und Verfolgten in China eintreten. Bild: TheWriterhk via Wikimedia CC BY-SA 3.0
Weihnachten in China – Fest des Wegsperrens von Menschenrechtlern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China vorgeworfen, systematisch die Ruhe der Weihnachtstage zu missbrauchen, um ohne große internationale Proteste prominente Menschenrechtler für Jahre wegzusperren.
Seit dem Ende der Kulturrevolution war die Menschenrechtslage noch nie so schlimm wie heute. Von China versprochene Reformen und mehr Rechtsstaatlichkeit rücken in weite Ferne. Foto: pixabay.com
China: Die Menschenrechtsspirale abwärts nimmt Fahrt auf
Noch vor wenigen Jahren, rund um die Olympischen Sommerspiele in Peking, war es völlig anders als heute: China, seine Minderheiten und die Lage der Menschenrechte im größten Staat und der größten kapitalistischen Diktatur unterm staatssozialistischen roten Deckmantel waren Dauerthema in den Zeitungen und Nachrichtensendungen.
TERMIN: Großes Kreuz vor Chinas Botschaft soll an verfolgte Christen im Reich der Mitte erinnern
Mit einer Menschenrechtsaktion vor Chinas Botschaft in Berlin wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag an die Opfer des Blutbades auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking vor 25 Jahren erinnern.
Appell an Olaf Scholz: Schließung der „Zentren für Gehirnwäsche“ in Hamburgs Partnerstadt fordern!
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz muss bei seinen Gesprächen mit dem Shanghaier Parteisekretär und Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei, Han Zheng, die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt offen ansprechen. Dies haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID), Regionalgruppe Hamburg, gefordert.
Europas Botschafter sollen sich für Freilassung von Gao Zhisheng einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Botschafter führender europäischer Staaten und der USA in China appelliert, sich für die Freilassung des inhaftierten Menschenrechtsanwalts Gao Zhisheng einzusetzen. „Gaos achtjährige Haftstrafe endet formal am 7. August 2014. Wir befürchten aber, dass er nicht frei kommt, sondern weiter unter Hausarrest festgehalten wird“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.