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Volk: Haratin

Die Haratin sind eine schwarzafrikanische Gemeinschaft von Sklaven und ehemaligen Sklaven in Mauretanien. Sie stellen ca. 40 Prozent der Gesamtbevölkerung von 3,3 Millionen des Landes. Ungefähr 500.000 von ihnen werden immer noch als Sklaven gehalten. Die wirtschaftliche und soziale Lage der Haratin ist katastrophal. Knapp 90% der einfachen Arbeiter in Mauretanien sind Haratin, während sie in Beamtenpositionen, der öffentlichen Verwaltung und Regierung so gut wie nicht zu finden sind. Obwohl die Sklaverei im Jahr 1980 offiziell abgeschafft und am 10. August 2007 ein Gesetz zur Bestrafung von Sklaverei verabschiedet wurde, existiert Sklaverei in Mauretanien bis heute fort. Vor allem Frauen und Kinder müssen unentgeltlich Haus- und Feldarbeiten verrichten oder Vieh hüten. Nicht selten leiden die Sklaven unter Demütigungen, Gewalt und Vergewaltigung durch ihre „Herren“.

Die Haratin in Mauretanien

In Ihrem aktuellen Informationsblatt thematisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das traurige Thema „Sklaverei im 21. Jahrhundert“. Für über 500.000 Sklaven in Mauretanien ist dies immer noch traurige Wirklichkeit. Ohne Hilfe von Menschenrechtsorganisationen ist ihre Befreiung meist aussichtslos. Die GfbV berichtet über die Situation der Haratin anhand von zwei Einzelschicksalen, die wichtige Rolle von Menschenrechtlern vor Ort, welche Erfolge bereits errungen wurden und welche Ziele es in Zukunft zu verfolgen gilt.

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Der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid berichtet über Erfolge im Kampf gegen Sklaverei
© Hanno Schedler/GfbV

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Der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid berichtet über Erfolge im Kampf gegen Sklaverei

am Dienstag, den 14. Juni 2011, um 13 Uhr 30 bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Büro 213 im Palais am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin

Zu diesem Pressegespräch laden wir Sie herzlich ein.

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