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Volk: Hazara

Folgen des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und dem Iran für religiöse Minderheiten in Pakistan
Portät eines jungen Hazara. Foto: © Koldo via Flickr

Folgen des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und dem Iran für religiöse Minderheiten in Pakistan

Folgen des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und dem Iran für religiöse Minderheiten in Pakistan

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Pakistan: Schiitischer Minderheit droht Gewalt sunnitischer Extremisten
Portät eines jungen Hazara. Foto: © Koldo via Flickr

Pakistan: Schiitischer Minderheit droht Gewalt sunnitischer Extremisten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuer Gewalt sunnitischer Extremisten gegen Schiiten in Pakistan und fordert einen besseren Schutz der dort seit Jahren massiv bedrängten religiösen Minderheit der Hazara.

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Die Hazara in Afghanistan
© koldo via Flickr

Die Hazara in Afghanistan

Die schiitischen Hazara werden in Afghanistan immer wieder Opfer von Übergriffen durch sunnitische Extremisten.

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Religiöse Minderheiten in Pakistan müssen besser geschützt werden
Ein Sikh preist seine Ware auf einem Wochenemarkt in Pakistan an. © Flickr/Sergie Hill

Religiöse Minderheiten in Pakistan müssen besser geschützt werden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen wirksameren Schutz religiöser Minderheiten in Pakistan gefordert. Angehörige religiöser Minderheiten sind die Hauptopfer des politisch motivierten Extremismus in Pakistan. Ob schiitische Hazara oder Ismailiten, Ahmadiyyahs, Sikhs, Christen oder Hindu – In Pakistan ist es lebensgefährlich, sich als Angehöriger einer religiösen Minderheit zu seinem Glauben zu bekennen.

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Blasphemie-Gesetze in Pakistan sind schwerer Verstoß gegen Glaubensfreiheit – Morde an Kritikern bleiben ungesühnt
© Flickr/crashtastic

Blasphemie-Gesetze in Pakistan sind schwerer Verstoß gegen Glaubensfreiheit – Morde an Kritikern bleiben ungesühnt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Blasphemie-Vorschriften in Pakistans Strafgesetzbuch als schweren Verstoß gegen die Glaubensfreiheit bezeichnet. Nachdrücklich kritisierte die Menschenrechtsorganisation, dass selbst eine öffentliche Diskussion der Blasphemie-Gesetze für Kritiker lebensgefährlich ist und Morde an Blasphemie-Gegnern ungesühnt bleiben wie der Mord an dem Menschenrechtsanwalt Rashid Rehman vor einem Jahr. Auch die Morde an Blasphemie-Kritikern im April 2015 und September 2014 sind bislang ungeklärt.

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Bundeskanzlerin empfängt Ministerpräsident Nawaz Sharif (11.11.)
© [ AKA Gilyo]/Flickr

Bundeskanzlerin empfängt Ministerpräsident Nawaz Sharif (11.11.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer Begegnung mit Pakistans Ministerpräsident Nawaz Sharif am Dienstag für einen besseren Schutz von Christen und anderen religiösen Minderheiten sowie für eine Abschaffung der Blasphemie-Paragraphen in dem südasiatischen Land einzusetzen. Nach der Ermordung eines unter Blasphemie-Verdachts stehenden christlichen Ehepaars in Pakistan und der Bestätigung des Todesurteils gegen die Katholikin Asia Bibi darf es in dem geplanten Gespräch mit Sharif nicht nur um Sicherheitspolitik gehen.

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Pakistan muss religiöse Minderheit besser schützen

Pakistan muss die religiöse und ethnische Minderheit der schiitischen Hazara vor Terrorangriffen sunnitischer Extremisten besser schützen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Das Jahr 2013 droht für die Hazara noch blutiger zu werden als das schlimme Jahr 2012, in dem rund 400 Angehörige der Minderheit politischer Gewalt zum Opfer fielen.

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Pakistans Oberstes Gericht setzt Zeichen und fordert Langzeitstrategie für besseren Schutz der schiitischen Minderheit

Pakistans Oberstes Gericht hat von der Regierung eine Langzeitstrategie für einen wirksamen Schutz der schiitischen Hazara-Minderheit gefordert. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass führende Verfassungsorgane Pakistans nicht mehr mit Gleichgültigkeit auf die zunehmende Gewalt gegen die Minderheit reagieren.

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Menschenrechtler fordern mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten – Mangelnde Glaubwürdigkeit des Rates

Zum Beginn der 22. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz für Minderheiten in vergessenen Konflikten gefordert. Das Leiden der Zivilbevölkerung in Syrien ist in aller Munde. Doch dass der Sudan seit zehn Monaten humanitären Helfern den Zugang zu Not leidenden Zivilisten in der Konfliktregion Süd-Kordofan verweigert, ist international kaum ein Thema.

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