Die Menschenrechtsorganisation forderte Indiens Premierminister Narendra Modi auf, ein Urteil des Höchsten Gerichtshofes des Landes aus dem Jahr 2016 umzusetzen und 315 eingestellte Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Verantwortliche des Pogroms wiederaufzunehmen. Bild: Cia Pak via UN Photo
Zehn Jahre nach Pogromähnlichen Ausschreitungen gegen Christen in Indien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Gerechtigkeit für die Opfer der Gewalt gefordert.
Eine Frau der Rohingya in Kutupalong, Bangladesh. Die Gesellschaft für bedrohte Völker appeliert, die Geflüchteten aus Burma nicht ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben. Bild: European Union/Bangladesh via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Bangladeschs Außenminister verhandelt in Burma über Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen (8.8.)
Vor seinen Gesprächen in Burma über die Repatriierung von 750.000 Rohingya-Flüchtlingen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Außenminister von Bangladesch appelliert, die Geflüchteten nicht voreilig ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben.
Indiens Hindu-nationalistischer Regierung kann vorgeworfen werden, muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu kriminalisieren, um deren Ausreise zu erzwingen. Sie werden häufig als illegale Immigranten und potentielle Terroristen beschrieben. Bild: UN Women/Allison Joyce via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Indien: Stimmungsmache gegen geflohene Rohingya aus Burma
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Hindu-nationalistischer Regierung vorgeworfen, systematisch muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu diffamieren und zu kriminalisieren, um die Ausreise der 40.000 Gewaltopfer zu erzwingen.
Christen und Muslime leiden massive unter den Drohungen von Hindu-Nationalisten. Foto: David Prasad via Flickr
Indien: Christen und Muslime fürchten um ihre Sicherheit
Christen und Muslime in Indien sind einer wachsenden Bedrohung durch Hindu-Nationalisten ausgesetzt, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Die rund 200 Millionen Dalits, die früher auch „Unberührbare“ genannt wurden, hatten große Hoffnungen in den Hindu-nationalistischen Premierminister Modi gesetzt, als er im Mai 2014 sein Amt antrat. Foto: Mark Garten via UN Photo
Indien: Hindu-Nationalisten im Kreuzfeuer der Kritik
Nach Massenprotesten von Dalits in Indien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Premierminister Narendra Modi aufgefordert, die anhaltende Diskriminierung dieser besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppe engagierter zu bekämpfen und sich von der Gewalt Hindu-nationalistischer Extremisten gegen Minderheiten öffentlich zu distanzieren.
Pakistans Justizminister Zahid Hamid ist am Montagmorgen zurückgetreten, nachdem sich das Militär geweigert hatte, gewaltsam gegen religiöse Extremisten vorzugehen, die seit drei Wochen zu Tausenden eine bedeutende Verkehrskreuzung in der Hauptstadt Islamabad blockierten. Foto: UN Geneva via Flickr
Pakistan: „Schwarzer Tag“ für Christen, Hindu und Ahmadiyyah
Nach dem von islamischen Extremisten erzwungenen Rücktritt des pakistanischen Justizministers befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine weitere Einschränkung der Religionsfreiheit für Andersgläubige und noch mehr Übergriffe auf Christen, Hindu und Ahmadiyyah in dem überwiegend sunnitischen Staat.
Seit der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi in Indien an der Macht ist, haben die Übergriffe auf Christen und Muslime deutlich zugenommen. Foto: PM’s address at the Bhawan Nirman Aarambh at World Hindi Secretariat Building site, Mauritius via Wikimedia Commons
Deutsch Indische Regierungskonsultationen in Berlin (29./30.5.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich bei den Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen für ein Ende von Übergriffen auf Christen und Muslime sowie für Religionsfreiheit in Indien einzusetzen.
„Indiens Hindu-nationalistischer Premierminister Narendra Modi setzt auf Populismus und Ausgrenzung Andersgläubiger, um seine Macht zu stärken", erklärte Delius. Foto: Mark Garten via UN Photo
Indiens Hindu-Nationalisten gefährden mit Populismus sozialen Frieden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Triumph von Hindu-Nationalisten bei Regionalwahlen in Indien vor Übergriffen von Hindu-Extremisten auf religiöse Minderheiten gewarnt. „Mit großer Sorge verfolgen wir die systematische Ausgrenzung und Marginalisierung von Andersgläubigen durch den neuen Hindu-nationalistischen Chefminister in Indiens bevölkerungsreichstem Bundesstaat Uttar Pradesh“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
„Die heutige Großdemonstration gegen Jakartas Gouverneur Basuki Tjahaja Purnama, der christlichen Glaubens und chinesischer Abstammung ist, ist ein deutliches Zeichen, wie sehr sich die Lage religiöser und ethnischer Minderheiten in Indonesien verschlechtert hat.“
Foto: Sanofi Pasteur via Flickr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht in Indonesien alarmierende Anzeichen zunehmender religiöser Intoleranz und fordert einen besseren Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten vor Übergriffen radikal islamischer Gruppen.