Donald Trumps Plan für die Abschottung der USA gegen Mexiko durch eine Mauer wird von indigenen Gemeinschaften vehement abgelehnt, Foto: Michael Vadon via Flickr
USA: Indigene gegen Mauer und Pipelines
Donald Trumps Plan für die Abschottung der USA gegen Mexiko durch eine Mauer wird von indigenen Gemeinschaften vehement abgelehnt. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen sind sie nicht bereit zuzulassen, dass ihr Territorium durch eine unüberwindbare Ländergrenze geteilt wird.
GfbV-Protest für die Begnadigung des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier, während des Abschiedsbesuchs von Obama im November 2016, Foto: GfbV
USA: Obama soll letzten Herzenswunsch von indianischem Bürgerrechtler erfüllen
Der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier ist seit mehr als 40 Jahren in Haft wegen eines Verbrechens, das er nach menschlichem Ermessen nicht begangen hat.
Nathan Piengkham, Kalispel Nation, ist aus Washington State angereist, um sich den Protesten anzuschließen. Foto: Claus Biegert
Standing Up At Standing Rock
Der US-Staat North Dakota erlebt den größten – gewaltfreien – Indianeraufstand Nordamerikas der vergangenen 150 Jahre. Es geht um heilige Stätten, Vertragsrechte – vor allem aber um den Missouri River, also Trinkwasser für alle flussabwärts.
Abstimmung im Bundessenat Brasiliens über eine Vorlage zur Verfassungsänderung (PEC 55). Foto: Edilson Rodrigues/Agência Senado via flickr
Brasilien: Sparpaket wird Lage indigener Völker dramatisch verschlechtern
Alarmiert von einem Senatsbeschluss über drastische Sparmaßnahmen in Brasilien warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eindringlich vor einer dramatischen Verschlechterung der Situation der indigenen Völker.
Seit April 2016 haben Projektgegner ausgeharrt, um die Unterquerung des Flusses durch die unter der Erde verlegte Pipeline zu verhindern. Der Baustopp für die Dakota Access Pipeline ist für sie ein großer Erfolg. Foto: Aman Dhaliwal/Oceti Sakowin Camp via flickr
USA: Etappensieg für die Standing Rock Sioux: Baustopp für Dakota Access Pipeline
Als wichtigen Etappensieg für die Standing Rock Sioux begrüßt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Baustopp für die Dakota Access Pipeline (DAPL) in North Dakota.
Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Inzwischen gibt es Unterstützer auf der ganzen Welt. Foto: Peg Hunter via flickr
USA: Deutsche Bank und Bayern LB sollen sich aus Pipeline-Projekt zurückziehen
Angesichts einer drohenden Eskalation des Konflikts um den Verlauf der Dakota Access Pipeline (DAPL) in dem US-amerikanischen Bundesstaat North Dakota hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Deutsche Bank und die Bayerische Landesbank am Donnerstag aufgefordert, sich aus dem Projekt zurückzuziehen.
TERMIN: Aktion „Bevor Trump kommt: Obama soll indianischen Bürgerrechtler begnadigen“
Mit einer Mahnwache auf dem östlichen Washingtonplatz in Berlin wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Donnerstag ihren Appell an Präsident Barack Obama unterstreichen, nicht aus dem Amt zu scheiden, ohne den seit 40 Jahren unschuldig inhaftierten indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier zu begnadigen.
Der US-Präsident Barack Obama ist nur noch 100 Tage im Amt. Während sich seine Nachfolger eine Schlammschlacht liefern, könnte er ein Zeichen für Menschenrechte und Wiedergutmachung des jahrhundertelang andauernden Genozids an den Native Americans setzen, indem er den indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier begnadigt. Foto: Marc Nozell via Flickr
100 Tage bis Amtsabtritt: Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen
Ein Bündnis mehrerer NGOs nimmt den Beginn der letzten 100 Tage von Barack Obama im Amt zum Anlass, eine neue Öffentlichkeitskampagne für die Begnadigung von Leonard Peltier ins Leben zu rufen.