Anlässlich des Tages des Tropenwaldes am 14. September fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eindringlich den umfassenden Schutz in freiwilliger Isolation lebender Indigener Völker in Südamerika.
Zum Tag des Amazonas am 5. September ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung sowie EU-Kommission dazu auf, die Rechte Indigener Völker im Amazonasgebiet zu achten und die fortschreitende Entwaldung zu stoppen. „Europa muss seine globale Verantwortung ernst nehmen und den Import von Produkten unterbinden, für die Regenwald gerodet oder abgebrannt wurde“, forderte Jan Königshausen, GfbV-Referent für Indigene Völker, am heutigen Donnerstag in Berlin.
Zum Tag der Indigenen Völker am 9. August macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Bedrohung indigener Rechte in Südamerika aufmerksam. „Indigene Völker sehen sich Angriffen auf ihre Rechte, Kulturen, Gemeinschaften und Territorien ausgesetzt. Diese sind häufig durch Interessen an Ressourcen, die auf ihren Gebieten vorhanden sind, motiviert“, sagt Eliane Fernandes, Referentin für Indigene Völker bei der GfbV.
Gefangenenaustausch mit Russland vor einem Jahr (1.8.)
„Deutschland muss sich viel stärker als bisher für die Freilassung politischer Gefangener in Russland einsetzen“, fordert Sarah Reinke von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen ein Jahr nach dem Austausch von 16 Gefangenen aus Russland und Belarus am 1. August 2024.
Mit Luis Díaz verpflichtet der FC Bayern München einen Mann, dessen persönliche Geschichte eng mit einer der konfliktreichsten Regionen Lateinamerikas verbunden ist: der Halbinsel La Guajira im Norden Kolumbiens. „Die Region ist geprägt von extremer Armut und zunehmender Dürre – und sie ist das Zentrum eines gigantischen Kohletagebaus, der seit Jahrzehnten die Lebensgrundlagen der indigenen Wayúu und afro-kolumbianischen Gemeinschaften zerstört“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des finnischen Parlamentes, einer Reform des Sámi-Parlamentsgesetzes zuzustimmen. Damit werden laut der Menschenrechtsorganisation die Rechte der indigenen Sámi gestärkt.
Kritik an Karlspreis-Verleihung an von der Leyen (29.5.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die geplante Verleihung des Internationalen Karlspreises an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen scharf. Die Auszeichnung, die am 29. Mai 2025 im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen werden soll, würdigt unter anderem von der Leyens Rolle beim europäischen Green Deal und ihre Führungsstärke in Krisenzeiten. Die Ehrung steht der Menschenrechtsorganisation zufolge im Widerspruch zu den negativen Auswirkungen ihrer Politik auf indigene Gemeinschaften und das Weltklima. Die GfbV fordert das Karlspreis-Direktorium daher auf, den Preis nicht an die EU-Kommissionspräsidentin zu verleihen.
Veranstaltungsreihe in Karlsruhe, Düsseldorf & Köln im Mai (ab 22.5.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Ende Mai zu einer besonderen Veranstaltungsreihe über Klimagerechtigkeit und indigenen Widerstand in Bolivien ein. Im Zentrum steht der preisgekrönte Spielfilm „Utama – Ein Leben in Würde“ von Alejandro Loayza.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Außenminister Johann Wadephul auf, öffentlich gegen die Entscheidung Russlands zu protestieren, die indigene Menschenrechtsorganisation Batani zur „unerwünschten Organisation“ zu erklären. Die „Internationale Indigene Stiftung für Entwicklung und Solidarität Batani“, eine mittlerweile in den USA registrierte NGO, setzt sich für die Rechte Indigener Völker in Russland ein.