Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Auswirkungen der anhaltenden politischen Spannungen in Bolivien auf die indigenen Gemeinschaften und die Umwelt. Die Konflikte zwischen den politischen Akteuren lenken von den drängenden sozialen und ökologischen Problemen des Landes ab und bringen Bolivien an den Rand einer Krise.
Anlässlich des verschobenen Berlin-Besuches von Joe Biden fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erneut auf, sich beim US-Präsidenten für die Begnadigung des unschuldig inhaftierten indigenen Aktivisten Leonard Peltier einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat gestern einen Appell an Bundeskanzler Olaf Scholz gerichtet. Die Menschenrechtsorganisation fordert den Kanzler darin auf, sich während seiner Reise in die USA, die er heute antritt, für die Freilassung von Leonard Peltier einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert erneut die umgehende Freilassung von Leonard Peltier, der seit 48 Jahren in Haft sitzt. Im kommenden Herbst wird der schwer kranke indigene Aktivist 80 Jahre alt. Leonard Peltier wurde unter zwielichtigen Bedingungen verhaftet und auf Basis erpresster Zeugenaussagen verurteilt.
Die deutsche Bundesregierung muss sich im Rahmen der Energiewende zur Einhaltung der ILO-Konvention 169 und der UN-Erklärung über die Rechte Indigener Völker verpflichten und ihr eigenes Lieferkett…
Einladung zur Menschenrechtsaktion in Hamburg (9.8.)
Zum Internationalen Tag der indigenen Völker am 9. August veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine audiovisuelle Straßenaktion in der Hamburger Innenstadt. Wir laden Sie herzli…
Obwohl der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine indigenen-freundlichere Politik anstrebt, gehen die Angriffe auf indigene Rechte im Parlament des südamerikanischen Staates weiter. Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor einer aktuellen Gesetzesinitiative, die das neu gegründete Ministerium für indigene Angelegenheiten deutlich schwächen würde.
Zusatzvereinbarung zum EU-Mercosur-Freihandelsabkommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker sieht in der geleakten Zusatzvereinbarung zum geplanten EU-Mercosur-Abkommen keinen ausreichenden Schutz für die indigenen Völker in den Ländern des Mercosur-Blocks. Die Zusatzvereinbarung wird die negativen Auswirkungen der Ausdehnung der industriellen Landwirtschaft durch das Abkommen nicht aufhalten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Bundeskanzler Olaf Scholz auf, einen besonderen Schwerpunkt seiner morgen beginnenden Südamerika-Reise auf die Rechte der indigenen Völker dieser Länder zu legen. Wirtschaftliche Zusammenarbeit dürfe keinesfalls indigene Rechte beschneiden. Das müsse der Bundeskanzler auf seiner Reise nach Brasilien, Chile und Argentinien deutlich machen.