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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Einladung zum Protest gegen das Regime im Iran (17.9.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der Kurden aus Ostkurdistan / Iran zu einer Menschenrechtsaktion anlässlich des 30. Jahrestages des Mykonos-Attentats in Berlin am…

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Nato-Militärausschuss (16.9.)

Anlässlich der Konferenz des Nato-Militärausschusses am 16. September warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker, dass der Ausbildungseinsatz für irakische Streitkräfte nicht genügen wird, um das Land zu stabilisieren. Wenn die Nato wirklich einen stabilen Irak will, muss sie den Einfluss des Irans und der Türkei zurückdrängen.

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Türkische Angriffe auf Syrien intensiviert

Im August hat die türkische Armee ihre Angriffe auf ethnische und religiöse Minderheiten in Syrien erneut ausgeweitet. Es wurden 1.917 türkische Granatwerfer- und Raketenangriffe auf verschiedene Gebiete im Norden und Nordosten Syriens gezählt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock auf, diese völkerrechtswidrige Aggression des NATO-Partners zu verurteilen und ihr Ende zu fordern.

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„Klare Kante auch gegen Erdogans Kurdenpolitik!“

Die offenen Worte von Außenministerin Annalena Baerbock zur Freilassung des Oppositionellen Osman Kavala in der Türkei waren richtig. Frau Baerbock hat das lange Schweigen zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit durch die Regierung Erdogan beendet, loben die Gesellschaft für bedrohte Völker und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Wenn es aber um die Verfolgung und Unterdrückung der Kurden geht, schweigt die deutsche Regierung weiterhin auffällig laut, kritisieren die Menschenrechtsorganisationen.

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Völkermord im Irak (3.8.)

Kein einziger deutscher Islam-Verband hat auf den Aufruf reagiert, den Genozid an der yezidischen Bevölkerung des Irak vor acht Jahren in den Freitagspredigten zu thematisieren. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hatte alle deutschen Islamverbände mit der Bitte kontaktiert, sich unmissverständlich gegen die Gräueltaten des sogenannten „Islamischen Staates“ ab dem 3. August 2014 auszusprechen.

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Erste Ergebnisse des Nato-Gipfels

Die Einigung über die Aufhebung der türkischen Blockade der Beitrittsgesuche Schwedens und Finnlands auf dem Nato-Gipfel in Madrid lässt Schlimmes befürchten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker rechnet damit, dass die skandinavischen Länder die Verfolgung vor allem der kurdischen Bevölkerung verstärken werden, um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zufrieden zu stellen.

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Türkische Aggression in Nordsyrien

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die deutsche Bundesregierung auf, türkische Kriegsdrohungen gegen die kurdischen, aber auch christlichen und yezidischen Volksgruppen in Nordsyrien unmissverständlich zu verurteilen. „Präsident Erdogan muss seinen Bündnisverpflichtungen in der Nato nachkommen, ohne dafür mit schweigender Zustimmung zu militärischen Abenteuern belohnt zu werden. Das tun Deutschland und die Nato seit 1952“, erinnert Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV

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Appell an Bundestagsfraktionen: Regierung muss Syrien-Hilfe transparent machen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an alle Fraktionen des Deutschen Bundestages, bei der Syrien-Hilfe von der Bundesregierung volle Transparenz zu fordern. Außerdem müsse unbedi…

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Islamisierung mit Gaseinnahmen aus Deutschland

Die Gesellschaft für bedrohte Völker befürchtet eine weitere Islamisierung der von ethnischen und religiösen Minderheiten besiedelten Gebiete Nordsyrien. Sollte der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan seine großangelegten und illegalen Siedlungspläne dort umsetzen, würde die kurdische, christliche, yezidische und alevitische Minderheiten aus ihren traditionellen Siedlungsgebieten verdrängt.

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