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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Drohnenangriffe in Nordsyrien

Am Wochenende flogen türkische Kampfdrohnen wieder Angriffe auf kurdische Ziele im Nordosten Syriens. Beim Angriff auf ein Fahrzeug wurden am Samstag eine Person getötet und zwei weitere verletzt. Unter den Verletzten befindet sich der in der Region beliebte Dichter Farhad Marde. In der vergangenen Nacht kam es zu weiteren Drohnenangriffen.

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Afrin seit vier Jahren besetzt (18.3.)

Zum vierten Jahrestag der völkerrechtwidrigen Besetzung der nordsyrischen kurdischen Region Afrin, die am 18. März 2018 abgeschlossen war, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor neuen Angriffen des Nato-Mitgliedes Türkei auf seine Nachbarn.

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Islamisierung der Türkei

Islamisierung der Türkei:
• GfbV warnt vor Versuchen Erdogans, die türkische Gesellschaft zu spalten
• Wenn der geschwächte Präsident den sunnitischen Islam zur Staatsreligion macht, leiden religiöse Minderheiten
• Große alevitische Bevölkerung sowie christliche, yezidische und jüdische Gläubige bedroht

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Angriff auf Gefängnis in Syrien

Vor dem Hintergrund der verheerenden Angriffe des sogenannten „Islamischen Staates“ auf die von der kurdischen und anderen Minderheiten geführte Nordsyrische Autonome Selbstverwaltung fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker die deutsche Bundesregierung erneut auf, ihre Haltung zur Lage dort zu überdenken.

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Menschenrechtslage in Katar

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt Entscheidungstragende in der Bundespolitik und auf EU-Ebene, sich von den Machthabern in Katar instrumentalisieren zu lassen.

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Einladung zu Mahnwachen in Berlin (20.1.)

Zum vierten Jahrestag des türkischen Angriffs auf die nordsyrische kurdische Region Afrin protestiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor den Botschaftsgebäuden der beiden Länder, die die Invasion durch aktive Zurückhaltung ermöglicht haben. Die GfbV fordert die Regierungen Russlands und der USA dazu auf, für ein Ende der Okkupation Afrins und der andauernden Gewalt des türkischen Militärs und seiner islamistischen Söldner gegen die einheimische Bevölkerung zu sorgen.

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Angriff auf Afrin vor vier Jahren (20.1.)

Auch vier Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in die nordsyrische Region Afrin ist die einheimische Bevölkerung täglich schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetz. Ab dem 20. Januar 2018 hatten die türkische Armee und mit ihr verbündete islamistische Milizen die ursprünglich kurdisch dominierte Region angegriffen und damit begonnen, die nicht-arabische und nicht-sunnitische Bevölkerung zu vertreiben.

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Menschenrechtspreis der Stadt Weimar

Die Gesellschaft für bedrohte Völker bleibt hoffnungsvoll, dass der kurdische Politiker Selahattin Demirta? bald aus seiner türkischen Haft freikommt und zu seiner Frau und seinen beiden Töchtern zurückkehren kann. Umso erfreulicher ist, dass die Stadt Weimar den seit 2016 inhaftierten Politiker am kommenden Freitag mit ihrem Menschenrechtspreis 2021 ehrt.

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Polnisch-belarussische Grenze

Vor dem Hintergrund des Dramas an der belarussisch-polnischen Grenze fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission auf, die dort gestrandeten Geflüchteten umgehend in EU-Länder aufzunehmen.

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