Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Kurden und Yeziden äußern sich zu Angriff auf Afrin
Seit Tagen greift die türkische Armee die mehrheitlich von Kurden bewohnte Enklave Afrin im Nordwesten von Syrien an.
Syrische Kurden sollen die Möglichkeit erhalten mit dem deutschen Außenminister in ähnlicher Atmosphäre zu sprechen wie der türkische Außenminister am 6. Januar in Goslar. Foto: SPD Hamburg via Flickr
Einladung zur Menschenrechtsaktion „Trinken Sie Tee mit Kurden aus Afrin, Herr Gabriel!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Sigmar Gabriel zum Tee-Trinken vor dem Auswärtigen Amt in Berlin eingeladen.
Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein. Augenzeugen hätten Leopard-II-Panzer aus deutscher Produktion identifiziert. Die deutsche Bundesregierung muss diese Berichte schnellstens überprüfen. Foto: Combat-Camera-Europe via Flickr
Nordsyrien: Türkei setzt deutsche Panzer gegen Kurden ein
Schwere Vorwürfe erheben Kurden aus dem Kriegsgebiet um Afrin im Nordwesten Syriens gegen die deutsche Bundesregierung. Ihren Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein.
Kurdische Politiker, aber auch einfache Dorfbewohner hoffen dringend auf Deutschland, die EU, die USA und andere Staaten, um Erdogan zu stoppen. Foto: World Humanitarian Summit via Flickr
Nordsyrien: Angriffskrieg der Türkei verhindern!
Schockiert von den Angriffen der türkischen Armee auf die friedliche benachbarte Kurdenregion Afrin im Nordwesten Syriens warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen humanitären Katastrophe.
In Kirkuk, Tuz Churmatu sowie in anderen Ortschaften im Nordirak, die von der irakischen Armee und Milizen eingenommen worden sein, soll es zu sexuellen Misshandlungen von kurdischen Frauen gekommen sein. Foto: Nedim Yilmaz via Flickr [Symbolbild]
Irak: Soldaten und Milizionäre sollen kurdische Frauen sexuell missbraucht haben
Nach dem Bekanntwerden von Berichten über gezielte sexuelle Gewalt irakischer Soldaten und Milizionäre gegen kurdische Frauen fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Untersuchung der schweren Vorwürfe.
Mahnwache der GfbV für Kurden 2016. Die Kurden fühlen sich von den USA, aber auch von anderen westlichen Regierungen im Stich gelassen. Sie fordern dringend Hilfe und Beistand, um den Vormarsch der irakischen Armee und der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen auf ihre Städte und Dörfer stoppen zu können. Foto: GfbV
Irak: Kurden protestieren weltweit gegen Angriffe und fordern dringend Hilfe
Aus Protest gegen die Angriffe der irakischen Armee und radikaler schiitischen Milizen auf Ortschaften im Nordirak gehen viele Kurden in Deutschland, Europa, USA, Kanada und Australien auf die Straße.
Das Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche, der Patriarch von Babylon Louis Raphaël I. Sako bei einer von der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak organisierten Konferenzen in Kirkuk. Foto: GfbV
Irak: Christen und Yeziden droht neue Islamisierungsgefahr durch schiitische Milizen
Angehörigen religiöser Minderheiten wie Christen und Yeziden droht in einigen nordirakischen Regionen neue Islamisierungsgefahr, nachdem irakische Truppen und schiitische Milizen dort in die Provinz Kirkuk und andere Gebiete einmarschiert sind, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Syrisches Flüchtlingslager in Erbil. Mindestens zwei Millionen Flüchtlinge sowie vertriebene Yeziden und Christen aus dem nordirakischen Sinjar und der Ninive-Ebene haben in Irakisch-Kurdistan Zuflucht gefunden. Foto: Mustafa Khayat via Flickr
Irak: Kampf um Kirkuk könnte neue Fluchtbewegung auslösen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Vorrücken der irakischen Armee und schiitischer Milizen in die bisher von Kurden gehaltene multiethnische und multireligiöse Stadt Kirkuk eine diplomatische Initiative der deutschen Bundesregierung und der EU-Regierungen gefordert, um die Lage im Nordirak zu beruhigen.
Die Zugehörigkeit der Region Kirkuk mit der gleichnamigen Stadt ist umstritten. Sowohl die mehrheitlich sunnitischen Kurden als auch die irakische Zentralregierung beanspruchen sie für sich.
Irak: Angriff auf Kirkuk befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und viele Kurden vor Ort im Nordirak befürchten einen groß angelegten Angriff der irakischen Armee und irakisch-schiitischer Milizen auf die erdölreiche Stadt und Region Kirkuk