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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Dringender Appell zum Schutz der kurdischen Yeziden im Irak
© GfbV

Dringender Appell zum Schutz der kurdischen Yeziden im Irak

„Den Yeziden im Irak droht ein neuer Völkermord. Die Angehörigen der yezidischen Religionsgemeinschaft in Deutschland – und wir mit ihnen – sind in höchster Sorge um das Leben und die Sicherheit von hunderttausenden yezidischen Kurden in der Region Sinjar im äußersten Nordwesten des Irak, die gegenwärtig von den Extremisten der ISIS-Gruppe angegriffen wird.“

Die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V., die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. und der Zentral der Yeziden in Deutschland wenden sich in einem gemeinsamen Appell an Bundesaußenminister Steinmeier.

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Kurden und Assyrer/Aramäer in höchster Gefahr
© Sermîn Faki

Kurden und Assyrer/Aramäer in höchster Gefahr

Nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bereitet die extremistische islamische Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) offenbar eine groß angelegte Offensive im Nordosten Syriens vor. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Islamisten die multi-ethnische und multireligiöse Stadt al-Hasaka unter ihre Kontrolle bringen wollen.

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„Wahlversprechen einlösen, Herr Rohani! Freiheit für den kurdischen Menschenrechtler Sadiq Kabudvand und alle anderen politischen Gefangenen im Iran!“

Mahnwache am Dienstag, den 01.07.2014, von 11 Uhr an
vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran
Raimundstraße 90 in 60320 Frankfurt am Main

„Freiheit für den kurdischen Menschenrechtler Sadiq Kabudvand!“ Unter diesem Motto haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und iranisch-kurdische Vereine für Dienstag (01.07.14) zu einer Mahnwache vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in Frankfurt am Main aufgerufen.

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Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert einen Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern. „Unsere Politiker und Behörden waren in den vergangenen Jahren dafür verantwortlich, dass tausende von Flüchtlingskindern aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Schule, ihrem Freundeskreis hier in Deutschland gerissen und in eine ungewisse Zukunft in den Herkunftsländern ihrer Eltern geschickt wurden“, kritisierte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) und mahnte: „Jedes einzelne dieser Schicksale ist eine Tragödie, die wir hätten vermeiden können!“

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Erdogans Auftritt in Köln ist „unverhohlener Wahlkampf eines nationalistischen Taktierers“

Den geplanten Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan am 24. Mai 2014 in Köln hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen als „unverhohlenen Wahlkampfauftritt eines eiskalten nationalistischen Taktierers“ bezeichnet. „Wer seine eigene Gesellschaft spaltet und dort Hetze gegen Kurden, Armenier, Griechen, Alewiten, Christen, Yeziden, aber auch gemäßigte Muslime betreibt und darüber hinaus Islamisten aus der ganzen Welt nach Syrien passieren lässt, darf in Deutschland nicht ohne Weiteres für seine Politik werben“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation am Freitag.

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Papst Franziskus soll im Nahen Osten neue Impulse für Frieden geben

Vom 24. bis 26. Mai 2014 wird Papst Franziskus Jordanien, die Palästinensergebiete und Israel bereisen. Nach seinen beiden Vorgängern Johannes Paul II. (2000) und Benedikt XVI (2009) wird er das dritte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sein, das den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende besucht. Vor Reiseantritt des Papstes informiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einem 19-seitigen Memorandum über die dramatische Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.

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Unterstützung für Protest von Kurden und Türken in Istanbul: Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert US-Einreiseverbot für türkischen Kurden-Experten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die für den heutigen Montag (28.4.) geplanten Gespräche im amerikanischen Konsulat in Istanbul, bei denen Türken und Kurden gegen ein überraschend verhängtes US-Einreiseverbot für den türkischen Kurden-Experten und Soziologen Ismail Besikci protestieren wollen. Besikci die Einreise in die USA zu verweigern, ist offenbar ein skandalöser Versuch, die objektive Stimme eines Wissenschaftlers für die Kurden in der Türkei zum Schweigen zu bringen.

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UNO muss Vertreibung armenischer Christen in Syrien verurteilen und mäßigend auf die Türkei einwirken

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert.

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Ethnische und religiöse Minderheiten im syrischen Bürgerkrieg

Am Dienstag, 01. April 2014, um 20:00 Uhr
Ort: Stuttgart-Hofen, Gemeindehaus St. Barbara, Oeffinger Str. 5
Eintritt frei. Spenden erwünscht!

# Termin

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