Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
„Wer Christen entführt, friedliche kurdische Dörfer und Flüchtlinge angreift, darf keine Waffen erhalten!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat am Montag dringend vor Waffenlieferungen an die islamistische syrische Opposition gewarnt. Wer Christen entführt und friedliche kurdische Dörfer angreift, in denen tausende Flüchtlinge Schutz gesucht haben, darf weder Waffen noch andere Rüstungsgüter von westlichen Staaten erhalten.
Syrische Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen des Bürgerkrieges
Seit Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime im März 2011 herrschen Unruhe und Angst unter der Zivilbevölkerung. Der Traum von einem schnellen Machtwechsel wurde schon nach kurzer Zeit von heftigen Kämpfen überschattet, die bislang nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 70.000 Menschenleben gekostet haben.
Gesellschaft für bedrohte Völker fordert: Prozess gegen Autonomie-Experten sofort einstellen! Die türkische Regierung muss endlich Meinungsfreiheit gewährleisten!
Mit aller Entschiedenheit fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung des drohenden Gerichtsprozesses gegen ihr Ehrenmitglied, den Autonomie-Experten Thomas Benedikter aus Bozen. Wie der Autor von seinem Verleger in der Kurdenmetropole Diyarbakir im Südosten der Türkei erfuhr, sollen er und sein Verlag Aram sich nach der Veröffentlichung des Buches „Avrupa’nin Özerk Bölgeleri“ (deutsch sinngemäß „Europas Autonomiesysteme“) wegen angeblicher Verletzung des Anti-Terror-Gesetzes verantworten.
Türkisch-nationalistischen Feiertag in Berlin und anderen Städten Deutschlands verhindern!
auf Initiative der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wenden wir uns heute an Sie mit der dringenden Bitte, die Feierlichkeiten türkischer Vereine zum Tag der Staatsgründung der Türkei am 23. April nicht zu unterstützen. Ein großes Fest ist in diesem Jahr in Berlin geplant.
Deutschland soll humanitäre Direkt-Hilfe für die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken
Die deutsche Bundesregierung soll ihre humanitäre Hilfe für die mittlerweile 3,5 Millionen notleidenden syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zweiten Jahrestags der „syrischen Revolution“ am 18. März. Angesichts der ständig wachsenden Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen sind die bisher zugesagten 73 Millionen Euro Direkthilfe aus Deutschland leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
„Ohne deutsche Mithilfe hätte es Halabja kaum gegeben!“ – Deutschland ist jetzt den verfolgten Kurden im Nahen Osten verpflichtet
Anlässlich des 25. Jahrestags der Giftgasangriffe der irakischen Luftwaffe auf die kurdische Stadt Halabja am 16.-18. März 1988 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Bundesregierung besondere Aufmerksamkeit und Engagement für die diskriminierte kurdische Bevölkerung in den Ländern des Nahen Ostens.
98 Journalisten sitzen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker derzeit in türkischen Gefängnissen. Ihnen wird vorgeworfen, Umsturzversuche, die PKK oder andere terroristische Organisationen zu unterstützen bzw. Propaganda zu betreiben. Der Vorwurf staatsgefährdender Agitation wird von der Regierung in Ankara genutzt, um kritische Journalisten mundtot zu machen.
„Bedeutende Geste des Respekts“: Ägypten nimmt Rücksicht auf Kopten und verlegt Termin für Parlamentswahl
Als „bedeutende Geste des Respektes“ gegenüber den Kopten bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verlegung des umstrittenen Termins für die Parlamentswahlen in Ägypten.
Besuchen Sie die Kurden und Christen in der Südosttürkei! Freilassung von politischen Gefangenen durchsetzen! das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel retten!