Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
Not der Zivilbevölkerung in Syrien lindern! Bitte setzen Sie sich für die Öffnung der türkisch-syrischen Grenzübergänge für Hilfslieferungen ein!
Offener Brief an Bundesaußenminister Guido Westerwelle:
Sehr geehrter Herr Minister,
die Not der Menschen in Syrien nimmt täglich zu. Immer größere Teile der Zivilbevölkerung leiden aufgrund des Krieges unter Nahrungsmittelknappheit und mangelnder medizinischer Versorgung. Da die Infrastrukturen vor Ort meist völlig zusammengebrochen sind, muss die dringend notwendige Versorgung der Betroffenen vom Ausland aus organisiert werden.
Die Türkei setzt nicht auf Deeskalation! Stationierung von Patriot-Raketen an türkisch-syrischer Grenze nicht unterstützen!
Die geplante Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf scharfe Kritik. Die Türkei zu unterstützen, hieße einem Staat zu helfen, der nicht auf Deeskalation und Vermittlung setzt, sondern den Krieg am Leben erhält.
Demonstration in Bonn: „Gewalt in Syrien beenden! Demokratiebewegung stärken!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der im Raum Bonn lebenden Syrer (Kurden, Araber, Assyro-Aramäer, Christen und Yeziden) und ihrer Freunde zu einer Demonstration unter dem Motto: „Syrien: Gewalt beenden! Demokratiebewegung stärken!“ Die internationale Staatengemeinschaft darf nicht länger zusehen, wie die gesamte Zivilbevölkerung in Syrien unter einem schmutzigen Stellvertreterkrieg leidet.
Gesellschaft für bedrohte Völker verurteilt gewalttätige Ausschreitungen: „Randalierer fallen der unterdrückten türkisch-kurdischen Zivilbevölkerung in den Rücken“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Gewalt der PKK-Sympathisanten auf deutsche Polizisten in Mannheim am vergangen Samstag auf das Schärfste. Die Randalierer sind der unterdrückten türkisch-kurdischen Zivilbevölkerung in den Rücken gefallen. Sie setzen mit ihren unverantwortlichen Aktionen alle Sympathien aufs Spiel, die die Sache der Kurden in Deutschland und Europa genießt.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an die Innenminister: Schluss mit den Abschiebungen von hier geborenen oder aufgewachsenen Flüchtlingskindern!
Um 15.000 sank die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Eine verhängnisvolle Entwicklung – nach Ansicht vieler Unternehmer und Ökonomen – wird von Jahr zu Jahr dramatischer. „Deutschland stirbt aus“ titelten erste Blätter. Gleichzeitig droht nach Schätzung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) etwa 60.000 Menschen, darunter rund 15.000 heute ganz überwiegend deutschsprachigen Kindern mit Flüchtlingshintergrund, die Abschiebung.
Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am kommenden Mittwoch erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch: Die „Flüchtlingsnation“ Deutschland soll Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur ausländische Fachkräfte anwerben!
Aus bedrohte völker_pogrom 269-270, 1/2012Der Präsident des türkischen Amtes für Religionsangelegenheiten (Diyanet), Mehmet Görmez, kündigte Anfang 2012 an, dass seine Behörde die Freitagsgebete in…