Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
Von Frankfurt/Main flog ich Anfang Juli 2011 in die südosttürkische Metropole (Gazi-) Antep. Die kleinen, mittleren und riesengroßen türkischen Flaggen, die hier überall im Wind wehen, suggerieren eine lange, türkisch geprägte Geschichte. Doch in dieser südostanatolischen Region ist die Bevölkerung mehrheitlich kurdischer Abstammung.
Syrische Kurden hoffen auf Hilfestellung von Deutschland und EU beim Aufbau eines neuen Staates
Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sollen bei der Erarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien Hilfestellung leisten und dafür eine nationale Konferenz in dem Land ausrichten. Diese Hoffnung haben die Repräsentanten der aus elf Parteien und Organisationen bestehenden syrisch-kurdischen Allianz im deutschen Exil. Sie trafen auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Wochenende in Göttingen zusammen und formulierten ihre Erwartungen.
Bitte nehmen Sie kein Blatt vor den Mund: Fordern Sie vom türkischen Präsidenten deutliches Engagement für die Rechte der Kurden und Christen in der Türkei
Offener Brief an Bundespräsident Christian Wulff.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
am Montag werden Sie den Präsidenten der Republik Türkei Abdullah Gül empfangen. Im Namen der Gesellschaft für bedrohte Völker, aber auch im Namen von 800.000 Kurden und 100.000 Christen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bitte ich Sie dringend, bei Ihrer Unterredung nicht nur Höflichkeiten auszutauschen, sondern auch klare Worte zur Menschenrechtslage der Kurden und Christen in der Türkei zu sprechen.
Zukunftsperspektiven für die Kurden und andere Minderheiten in Syrien nach dem Volksaufstand
Repräsentanten der Kurden und anderer Minderheiten aus Syrien diskutieren auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Samstag in Göttingen über Zukunftsperspektiven ihrer Volksgruppen.
Bericht: Vertreter der muslimischen und yezidischen Kurden sowie der christlichen Assyrer aus Syrien in Berlin
Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Markus Löning, emfping am 24. August 2011 eine Delegation von Repräsentanten verschiedener Volksgruppen aus Syrien. Die Delegierten vom Nahostreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Dr. Kamal Sido begleitet.
Angriffe der türkischen Armee auf das friedliche demokratische Bundesland Irakisch-Kurdistan sind „unerhörte Aggression“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Angriffe der türkischen Luftwaffe und Armee auf zahlreiche kurdische Dörfer im Nordirak als „unerhörte Aggression“ auf das friedliche autonome Irakisch-Kurdistan.
Demonstration in Berlin: Aufruf zur Solidarität mit dem syrischen Volk
Menschenrechtsaktion am Samstag, den 20.08.2011 von 14:00 – 18:00 Uhr am Roten Rathaus, Ecke Spandauer Strasse, in 10178 Berlin bis zum Pariser Platz am Brandenburger Tor.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der in Deutschland lebenden Kurden aus Syrien und ihrer Freunde zu einer Demonstration für ein Ende der Gewalt seitens des syrischen Regimes gegen die friedlichen Proteste im Lande.
Menschenrechtler wünschen sich stärkeres Engagement des Europaparlaments für Minderheiten
Das Europaparlament sollte sich noch stärker für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten engagieren. Mit dieser Bitte will sich die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Europaabgeordnete Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) wenden.
Einladung zum Pressegespräch: Droht dem Irak ein neuer Krieg?
Droht dem Irak ein neuer Krieg? Die Angehörigen der kleineren Volksgruppen und Religionsgemeinschaften aber auch Kurden im arabisch dominierten Teil des Irak sorgen sich um ihre Sicherheit. Repräsentanten der Yeziden, Turkmenen, yezidischen und muslimischen Kurden, Mandäer und christlichen Assyrer-Chaldäer informieren am kommenden Dienstag über ihre Ängste, Hoffnungen und Erwartungen ihrer Volksgruppen nach Abzug der US-Truppen aus ihrem Land Ende 2011.