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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Drei Tote und hunderte Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan durch iranischen Artilleriebeschuss

Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.

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Irak: Kirkuk soll Vorbild für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen werden
© GfbV

Irak: Kirkuk soll Vorbild für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen werden

Unter der Schirmherrschaft des chaldäisch-katholischen Bischofs von Kirkuk, Dr. Luis Sako, treffen am kommenden Montag (18.07.) in der nordirakischen Stadt rund 150 Persönlichkeiten aller Nationalitäten und Religionsgemeinschaften des Irak zusammen.

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„Wo sind unsere Kinder?“ – kurdische Mütter fordern Aufklärung von der türkischen Regierung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt am morgigen Samstag (9. Juli) die wöchentliche Mahnwache der „Samstagsmütter von Diyarbakir“. Mit dem Slogan „Wo sind unsere Kinder!“ erinnern sie an das Schicksal ihrer verschwundenen Söhne und fordern von der türkischen Regierung Aufklärung über deren Verbleib.

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Todesdrohungen sollen Demonstrationen gegen Assad in Kurdengebiet verhindern
© GfbV

Todesdrohungen sollen Demonstrationen gegen Assad in Kurdengebiet verhindern

Todesdrohungen sollen die kurdische Bevölkerung im Nordosten Syriens daran hindern, sich gegen Diktator Bashar al-Assad zu erheben. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen am Montag von kurdischen Gewährsleuten erfuhr, werden in der überwiegend von Kurden bewohnten syrischen Stadt Qamischli seit Tagen Flugblätter gegen kurdische Regimekritiker verteilt.

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Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Freilassung
© GfbV

Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Freilassung

Sechs inhaftierte Politiker, die als unabhängige Kandidaten für die prokurdische Allianz für Arbeit, Freiheit und Demokratie nominiert und nun ins türkische Parlament gewählt wurden, sitzen nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen noch immer im Gefängnis.

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Deutschland und andere NATO-Länder sollen sich für demokratische Lösung der Kurdenfrage einsetzen

Nach den Parlamentswahlen in der Türkei am 12. Juni sollten Deutschland und andere NATO-Länder dafür Sorge tragen, dass endlich ein ernsthafter Dialog zwischen Vertretern der Kurden und der türkischen Regierung begonnen wird, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Denn die Glaubwürdigkeit des Bündnisses steht auf dem Spiel.

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Der deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung darf das Land jedoch nicht verlassen

Der deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung Ismail Abdi ist am 30. März 2011 aus der syrischen Haft entlassen worden. Er darf vorerst Syrien nicht verlassen. Am 18. April sollte sein Gerichtsverfahren vor dem Militärgericht in Damaskus beginnen, jedoch wurde er bisher immer wieder verschoben, so dass Abdi noch immer in Syrien festsitzt.

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Maschal Tamo und Mustafa Ismail aus Haft entlassen!
© GfbV

Maschal Tamo und Mustafa Ismail aus Haft entlassen!

Die syrisch-kurdischen Menschenrechtler Maschal Tamo und Mustafa Ismail sind frei! Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen erfuhr, wurden beide aus dem Gefängnis entlassen.

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Sanktionen gegen Gewaltregime in Damaskus verschärfen – syrischen Botschafter ausweisen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag an Außenminister Guido Westerwelle appelliert, den syrischen Botschafter aus Deutschland auszuweisen. Diplomatische Vertreter eines Staates, dessen Machthaber selbst auf Trauerzüge das Feuer eröffnen und friedliche Menschen auf offener Straße erschießen lassen, haben in Deutschland keinen Platz.

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