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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Giftgasangriff auf Halabja vor 36 Jahren (16.3.)

36 Jahre nach dem Giftgasangriff auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja am 16. März 1988 befinden sich die kurdischen Gebiete des Irak weiter in einer prekären Lage.

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Einladung zur Menschenrechtsaktion in Köln (18.3.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützt die Menschenrechtsaktion der im Raum Bonn-Köln lebenden Kurden aus Afrin und ihrer Freunde gegen die willkürliche Gewalt der Türkei und ihrer islamistischen Söldner in der nordsyrischen Region Afrin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

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Einladung zum Vortrag am 18.3.

Im Rahmen der sogenannten „Operation Olivenzweig“ hat die Türkei 2018 die syrisch-kurdische Region Afrin besetzt. Etwa 300.000 Kurdinnen und Kurden mussten fliehen oder wurden vertrieben. Die verbliebene Bevölkerung lebt seitdem unter schwierigsten Bedingungen und wird weiterhin angegriffen. Der Jurist Kendal Moussa hat im Auftrag der Gesellschaft für Bedrohte Völker die Studie „Operation Olivenzweig – eine völkerrechtliche Analyse“ erstellt. Bei einem Vortrag mit Livestream wird Moussa seine Studie vorstellen und gemeinsam mit dem GfbV-Nahostexperten Dr. Kamal Sido die Besetzung aus völkerrechtlicher Sicht analysieren. Sido wird zudem über die aktuelle Situation in Afrin und ganz Syrien berichten. Zu dem Vortrag laden wir Sie herzlich ein.

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Institutionelle Angriffe auf Irakisch-Kurdistan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor zunehmenden politischen Angriffen auf den föderalen Status von Irakisch-Kurdistan. Radikalisierte schiitische und sunnitische Parteien und Milizen im Süden und im Zentralirak versuchen, der Region ihre Autonomie zu nehmen. Irakisch-Kurdistan ist zu einem einzigen Zufluchtsort für Millionen innerirakischer Flüchtlinge sowie für hunderttausende Menschen aus Syrien und dem Iran geworden. Selbst irakische Politiker und christliche Würdenträger wie der chaldäische Patriarch Kardinal Louis Sako und der ehemalige irakische Parlamentarier Mithal al-Alusi finden in Kurdistan Zuflucht.

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Sechster Jahrestag des türkischen Einmarsches in Afrin (20.1.)

Anlässlich des sechsten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Einmarsches der türkischen Armee in die syrisch-kurdische Region Afrin am 20. Januar 2018 stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker Forderungen an die deutsche Bundesregierung: Sie muss die Invasion und anschließende völkerrechtswidrige Besetzung Afrins durch ihren NATO-Verbündeten Türkei öffentlich und unmissverständlich verurteilen und den Rückzug der türkischen Armee und der von der Türkei unterstützten islamistischen Söldner aus Afrin fordern.

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Einladung zur Mahnwache in Brüssel

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt die von Kurden organisierte Mahnwache unter dem Motto „Türkische Angriffe auf Kurden in Nordsyrien stoppen“ in Brüssel. Dazu möchten wir Sie …

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30 Jahre PKK-Verbot (27.11.)

Anlässlich des 30. Jahrestages des Verbots der kurdischen Arbeiterpartei PKK am 27. November 1993 fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker einen anderen Umgang mit dem Verbot. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder die Aufhebung des Verbots gefordert. Diese Forderung zu wiederholen hat derzeit keinen Sinn. Denn auch die jetzige Bundesregierung steht fest an der Seite des türkischen Staates und zeigt immer wieder Verständnis für dessen Gewalt gegen Kurden in der Türkei sowie für die völkerrechtswidrigen Kriege in Nordsyrien und die Angriffe auf den Nordirak.

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Protest gegen Erdogan-Besuch
GfbV protestiert vor Schloss Bellevue gegen den Erdogan-Besuch - Foto: Tabea Giesecke / GfbV

Protest gegen Erdogan-Besuch

Die Gesellschaft für bedrohte Völker und das Syrian Kurdish Diaspora Network in Europe e. V. haben heute gemeinsam in Berlin gegen den Besuch von Recep Tayyip Erdoğan demonstriert. Der türkische Präsident ist ein islamistischer Hassprediger. Auf sein Geheiß begeht die türkische Armee täglich Kriegsverbrechen an ethnischen und religiösen Minderheiten.

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Wegen Verstößen gegen das Völkerstrafrecht

Der in der syrisch-kurdischen Region Afrin geborene deutsche Notarzt Dr. Akram Nasan (66) hat in dieser Woche Strafanzeige gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan erstattet. Die Anzeige nach §7 und §120 VStGB in Verbindung mit §12 StGB haben auch die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V. und die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. unterzeichnet und unterstützt.

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