Chilenische Mapuche-Gefangene im Hungerstreik:
• Celestino Córdova, spirituelle und politische Autorität der Mapuche, seit drei Monaten im Hungerstreik
• Fordert unter anderem die Verlegung aller politischen Gefangenen in den Hausarrest
• Sein Gesundheitszustand ist äußerst kritisch
Die Mapuche–Heilerin Francisca Linconao hat sich als erste indigene Frau 2009 gegen einen mächtigen Holzkonzern durchgesetzt und ist seitdem mit haltlosen Beschuldigungen konfrontiert. Foto: Pedro Cayuqueo
Mapuche-Heilerin Linconao in Chile erneut vor Gericht
Gegen die Mapuche-Heilerin Machi Francisca Linconao wird in Chile trotz bereits erfolgter Freisprüche weiter ermittelt.
Der Mapuche Alex Mora (rechts) bei einer GfbV-Aktion für die Rechte der indigenen Mapuche in Berlin 2010. Foto: Katja Wolff für GfbV
„Heiliger Vater, bitte setzen Sie sich für die indigene Bevölkerung Chiles ein“
Der Mapuche Alex Mora übergibt Papst Franziskus in Rom am heutigen Mittwoch während des Empfangs einer Delegation seines Volkes ein Schreiben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Die Mapuche–Heilerin Francisca Linconao hat sich als erste indigene Frau 2009 gegen einen mächtigen Holzkonzern durchgesetzt und ist seitdem mit haltlosen Beschuldigungen konfrontiert. Foto: Pedro Cayuqueo
GfbV erinnert an Schicksal einer mutigen Mapuche-Heilerin
Die Gesellschaft für bedrohte Völker nimmt den „Internationalen Tag der indigenen Frau“ (5. September) zum Anlass, um auf das Schicksal der Mapuche-Heilerin Francisca Linconao in Chile aufmerksam zu machen, die sich furchtlos für die Rechte ihres Volkes einsetzt und die unschuldig vor Gericht steht.
Rafael Railaf von der Stiftung "FOLIL" hält während der 15. Sitzung des Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York die Flagge der Mapuche hoch. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von "FOLIL"
Leben der Mapuche in Chile geprägt von Razzien, Brutalität und ungerechter Justiz
Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für Indigene Völker, spricht über die Lage der Mapuche in Chile. Sie hat Bundespräsident Gauck gebeten, sich bei der chilenischen Regierung für einen offenen und ehrlichen Dialog mit den gut eine Million Mapuche einzusetzen.
Mapuche protestieren gegen das ihnen zugefügte Unrecht. Foto: David Suazo Quintana via Flickr
GfbV fordert Bundespräsident Gauck auf, sich in Chile für die Mapuche einzusetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundespräsident Gauck gebeten, sich bei der chilenischen Regierung für einen offenen und ehrlichen Dialog mit den gut eine Million Mapuche einzusetzen.
Rafael Railaf von der Stiftung "FOLIL" hält während der 15. Sitzung des Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York die Flagge der Mapuche hoch. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von "FOLIL"
Mapuche-Delegation beim Ständigen Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen in New York
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ermöglichte der Stiftung „FOLIL“ durch Akkreditierung die Teilnahme am United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII) in New York.
Chilenische Präsidentin zu Gast in Berlin (27.10.2014)
Anlässlich des Staatsbesuchs der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet am kommenden Montag in Berlin macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die unerträgliche Kriminalisierung von Mapuche-Bürgerrechtlern in dem südamerikanischen Land aufmerksam. Immer wieder werden Mapuche-Indianer als Terroristen vor Gericht gestellt, nur weil sie mit Mitteln des friedlichen Widerstands ihre Landrechte durchsetzen wollen.
„Bitte setzen Sie sich in Chile für einen fairen Dialog zwischen Mapuche und Chilenischer Regierung ein“
Mit einem Schreiben hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, ihre Teilnahme am EU-Lateinamerikagipfel am kommenden Wochenende in Santiago de Chile zu nutzen, um sich bei Präsident Sebastián Piñera für die Anliegen der Mapuche und einen fairen Dialog einzusetzen.