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Volk: Mapuche

„Chilenische Regierung gießt Öl ins Feuer“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation der Gewalt in den Mapuche-Gebieten im Süden Chiles. „Wir sind außerordentlich besorgt, dass die seit langem zunehmenden Spannungen zwischen den Indianern, die um ihre Landrechte kämpfen, und Landwirtschafts- oder Forstunternehmen, die das umstrittene Mapucheland heute nutzen, zu offener Gewalt umschlagen und außer Kontrolle geraten könnten.

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Gesellschaft für bedrohte Völker trauert um Menschenrechtler Helmut Frenz

Die Gesellschaft für bedrohte Völker trauert um den Theologen und Menschenrechtler Helmut Frenz, der am Dienstag in Hamburg im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Altbischof Frenz hat in regelmäßiger Folge viele Jahre und Jahrzehnte lang unsere Menschenrechtsinitiativen für ethnische und religiöse Minderheiten unterstützt.

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„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“

Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.

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Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner weltweit

Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.

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ILO-Konvention 169

Die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) wurde bereits 1989 gemeinsam mit Vertretern indigener Völker abgefasst und anschließend verabschiedet. Als einzige völkerrechtlich bindende Norm über eingeborene und in Stämmen lebende Völker stellt sie die derzeitige Grundlage für deren Schutz dar.

# Hintergrund

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