Zum Inhalt springen

Volk: Massai/Maasai

Die Massai sind eine ostafrikanische Volksgruppe, die im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Die Massai sind Halbnomaden.

Volkswagens Kohlenstoffprojekt in Tansania läuft weiter – trotz lokaler Forderungen nach einem Stopp

Volkswagens Absage an ein Treffen mit Maasai-Vertretern in Deutschland stößt bei Menschenrechtsorganisationen auf Kritik

# Pressemitteilungen

Mehr

Menschenrechtsverletzungen in Tansania durch CO2-Ausgleichsflächen

Die Maasai International Solidarity Alliance (MISA) – zu deren Mitgliedern die Menschenrechtsorganisationen FIAN und Gesellschaft für bedrohte Völker gehören – setzt sich für die Verteidigung der Menschen- und Landrechte der Maasai im Norden Tansanias ein. In einem heute veröffentlichten Statement an Volkswagen fordert MISA das Unternehmen erneut dazu auf, sich von Kohlenstoffprojekten im Norden Tansanias zu distanzieren. Die CO2-Ausgleichsflächen bedrohen laut den Organisationen die dort ansässigen indigenen Maasai-Gemeinschaften.

# Pressemitteilungen

Mehr

Earth Overshoot Day für Deutschland (3.5.)

Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt zum Earth Overshoot Day für Deutschland am 3. Mai vor den Auswirkungen des übermäßigen Ressourcenverbrauchs auf Länder im Globalen Süden und macht darauf aufmerksam, dass indigene Gemeinschaften überproportional unter den Folgen leiden.

# Pressemitteilungen

Mehr

Tansania: Kohlenstoffprojekte untergraben Landrechte der Maasai

Eine heute veröffentlichte Studie der Maasai International Solidarity Alliance (MISA) zeigt die problematischen Auswirkungen internationaler Projekte, die durch Kohlenstoffkompensation eigentlich dem Klimaschutz dienen sollten. Die Land- und Menschenrechte der Maasai, einer indigenen ostafrikanischen Volksgruppe, stehen massiv unter Druck.

# Pressemitteilungen

Mehr

UN-Tag des Artenschutzes (3.3.)

Anlässlich des UN-Tages des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) am 3. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die systematische Vertreibung der indigenen Maasai in Tansania aufmerksam. Unter dem Deckmantel des Naturschutzes werden Maasai seit Jahrzehnten aus ihren angestammten Gebieten im Norden des Landes vertrieben, um Flächen für den (Jagd-)Tourismus und andere kommerzielle Interessen wie CO₂-Ausgleichsflächen freizumachen.

# Pressemitteilungen

Mehr

Tansania setzt systematische Vertreibung der Maasai fort

Ein Jahr nach der Verabschiedung einer EU-Resolution am 14. Dezember 2023 gegen die Vertreibung der Maasai aus dem Ngorongoro-Naturschutzgebiet und dem geplanten Schutzgebiet in Loliondo hat sich die Lage vor Ort weiter verschärft, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

# Pressemitteilungen

Mehr

140. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.)

140 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.1884) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Regierung, Verantwortung für die koloniale Vergangenheit zu übernehmen und sich für die Aufarbeitung einzusetzen: „Die Konferenz ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Machtinteressen über die Rechte und die Souveränität von Völkern hinweggehen können. Der koloniale Zugriff auf Afrika führte zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Ausbeutung und einem tiefgreifenden sozialen Trauma, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.

# Pressemitteilungen# Termin

Mehr

Eskalation der Diskriminierung vor Wahlen in Tansania

Vor einer neuen Eskalation der Diskriminierung gegen die indigenen Maasai in Tansania vor den bevorstehenden Lokalwahlen sowie den für 2025 geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Zehntausende Bürgerinnen und Bürger in Tansania, die überwiegend Angehörige der Maasai sind, wurden aus dem Prozess der Wählerregistrierung ausgeschlossen. Betroffen sind 25 Dörfer in elf Bezirken, die alle in der Ngorongoro Conservation Area liegen“, berichtet Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV am Freitag in Göttingen.

# Pressemitteilungen

Mehr

UN-Tag des Artenschutzes (3.3.)

Zum UN-Tag des Artenschutzes am 3. Februar veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker den Bericht „Die Maasai in Msomera – Konflikt und Enteignung für den Naturschutz“ über die erzwungene Umsiedlung tausender Maasai und die daraus folgenden Probleme im Dorf Msomera umziehen. Dort leben seit langem Maasai und Zigua. Der Bericht belegt anhand von Interviews mit Betroffenen vor Ort, wie die tansanische Regierung diese Menschen systematisch enteignet – illegal und ohne jede Entschädigung.

# Pressemitteilungen

Mehr