Die Kommunistische Partei Chinas versucht landesweit, ethnische Minderheiten und Nationalitäten in die Han-Kultur zu zwingen, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet. Seit dem 1. Januar 2022 gelten in der Autonomen Region Innere Mongolei neue Verordnungen, denen zufolge Mandarin (Hochchinesisch) gegenüber der mongolischen Sprache eine „dominante Position“ einnehmen soll.
„71 Jahre nach der Gründung der Volksrepublik China setzt die Kommunistische Partei stärker denn je auf die zwangsweise Assimilierung von Tibeter*innen, Uigur*innen und Mongol*innen“.
„In der China-Politik darf es kein einfaches ‚Weiter so‘ geben. Merkels Verständigungspolitik muss einer konfliktbereiteren Politik weichen, die Menschenrechte und europäische Werte achtet“, forderte GfbV-Direktor Ulrich Delius im Rahmen der Menschenrechtsaktion vor dem Kanzleramt. Foto: Caroline Siems/GfbV
Menschenrechtsaktion vor dem Kanzleramt
Proteste zur EU-China-Videokonferenz:
• GfbV fordert unmissverständliche Ablehnung der Unterdrückungspolitik
• EU muss konfliktbereiter auftreten
• Nötigenfalls Boykott der Olympischen Winterspiele 2022
– Hochchinesischer Unterricht soll Kinder auf Parteilinie bringen
– Gleiche Methoden wie zuvor in Tibet und Xinjiang / Ostturkistan
– Antwort auf Proteste: Repression
Mit erzwungenen Geständnissen im Staatsfernsehen von inhaftierten führenden Funktionären der Kommunistischen Partei oder Regimekritikern verbreitet Xi Jinping Terror und Schrecken. Foto: Cia Pak via UN Photo
China: Schauprozesse vor Plenarsitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei
Vor dem am Montag beginnenden Parteikongress in China hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping vorgeworfen, mit Maos Terror-Methoden gezielt Kritiker und Konkurrenten auszuschalten, um seine eigene Macht zu festigen.
Chinas Billigexporte von Stahl, Aluminium und Textilien schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen. Ohne preiswerte Rohstoffe und insbesondere billige Energie aus Tibet, Xinjiang/Ostturkestan und der Inneren Mongolei wäre das Ausmaß der Billigexporte in den drei Branchen deutlich geringer. Foto: bushton3 via iStock
Chinas Billigexporte schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen
Vor dem Gipfeltreffen der EU-Staatschefs am Donnerstag in Brüssel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor gewarnt, China den Status einer Marktwirtschaft einzuräumen.
Chinas Billigexporte von Stahl, Aluminium und Textilien schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen. Ohne preiswerte Rohstoffe und insbesondere billige Energie aus Tibet, Xinjiang/Ostturkestan und der Inneren Mongolei wäre das Ausmaß der Billigexporte in den drei Branchen deutlich geringer. Foto: bushton3 via iStock
Report dokumentiert: Chinas Billigexporte schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen
Vor den Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf hingewiesen, dass Chinas umstrittene Billigexporte Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen schüren.
Mao Zedong ließ sich auf Propagandamaterial als Führungsikone stilisieren, zu der die Menschen aufblicken. Foto: James Vaughan via Flickr
Bittere Bilanz veröffentlicht: Schreckensherrschaft von Mao wirkt bis heute fort
Anlässlich des 50. Jahrestages der Kulturrevolution in China (16.5.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Schwerpunkt ihrer Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“ der Schreckensherrschaft von Mao Zedong gewidmet.