Umstrittenes Gedenken an Völkermord in Namibia (28.5.)
Zum Völkermord-Gedenktag der namibischen Regierung am 28. Mai macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass dieser Tag von den offiziellen Vertretungen der Ovaherero und Nama abgelehnt wird.
120 Jahre Vernichtungsbefehl gegen die Nama (22.4.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft die deutsche Bundesregierung anlässlich des 120 Jahrestags des Vernichtungsbefehls der deutschen Kolonialmacht gegen die Nama am 22. April dazu auf, eine rechtliche Anerkennung des Völkermords nicht weiter zu blockieren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) betont vor dem Urteil im Gerichtsverfahren von Saúl Luciano Lliuya gegen den deutschen Energiekonzern RWE die dringende Notwendigkeit, die Kosten für den Klimawandel nicht in den Globalen Süden auszulagern und Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen.
TERMINE (ab 9.4.): Nama-Konferenz zur Produktion von grünem Wasserstoff in Namibia für Deutschland
9.-10.4. Youth Summit der Nama Traditional Leaders Association zu grünem Wasserstoff in Lüderitz/ǃNamiǂNûs, Namibia 12.4. Jahrestag des Hornkranz-Massakers: Gedenkveranstaltung auf Shark Island ma…
Anlässlich des 35. Unabhängigkeitstages Namibias am 21. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die anhaltenden Abhängigkeiten des Landes von ausländischen Akteuren aufmerksam un…
Vor 120 Jahren verübten deutsche Soldaten den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia, der damaligen deutschen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“. Der heutige Umgang mit Deutschlands kolonialem Erbe und dem Völkermord steht im Fokus einer Veranstaltung, die am 1. Dezember ab 15 Uhr im Stadtlabor Göttingen, Wilhelmsplatz 3, stattfindet.
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Namibia (27.11.)
Ovaherero und Nama blicken skeptisch auf die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 27. November in Namibia, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet. Auch wenn die seit 1990 regierende South West People’s Organisation (SWAPO) ihre deutliche Mehrheit zum ersten Mal verlieren könne, wirkten Folgen des Völkermords (1904-1908) fort und manifestierten sich in tiefgreifender Ungerechtigkeit.
140. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.)
140 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.1884) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Regierung, Verantwortung für die koloniale Vergangenheit zu übernehmen und sich für die Aufarbeitung einzusetzen: „Die Konferenz ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Machtinteressen über die Rechte und die Souveränität von Völkern hinweggehen können. Der koloniale Zugriff auf Afrika führte zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Ausbeutung und einem tiefgreifenden sozialen Trauma, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.
Namibischer Präsident zu Besuch bei Steinmeier (8.10.)
Anlässlich des Deutschlandbesuchs des namibischen Präsidenten Nangolo Mbumba appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hinsichtlich der Aufar…