Menschenrechtler erhoffen sich Hilfe für Papua-Ureinwohner
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erhofft sich vom Indonesien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel Hilfe für Papua-Ureinwohner, die besonders massiv unter Menschenrechtsverletzungen und der Zerstörung des Regenwaldes leiden. Wir erwarten, dass die Bundeskanzlerin sich für einen glaubwürdigen Dialog zwischen den Papua und der indonesischen Regierung einsetzt, um nach 50 Jahren Bürgerkrieg endlich zu einer Verständigung zu kommen.
Indonesiens Armee bestätigt Beschluss 100 Leopard-Kampfpanzer der Bundeswehr zu kaufen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) protestiert gegen den geplanten Verkauf von 100 Leopard-Kampfpanzern an Indonesien. Deutschland sollte keine Armee hochrüsten, der massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.
Menschenrechtler warnen vor Verkauf von Leopard-Kampfpanzern an Indonesien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt nachdrücklich vor einem Verkauf von Leopard-Kampfpanzern an Indonesien. Es wäre ein falsches Signal, wenn Deutschland eine Armee aufrüstet, der massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden und die in der Vergangenheit bereits systematisch deutsche Rüstungsexportauflagen missachtet hat.
Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!
Mit einer Mahnwache vor der RWE-Hauptversammlung in Essen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen den Energieversorger erhoben: „Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom!“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation auf Schildern und forderte Schutzmaßnahmen nach deutschem Standard für Bergleute und Anwohner in der Nähe von Uran-Minen oder -Tagebau.
GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!
Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.
Die Yanomami leben im amazonischen Regenwald an der Grenze von Brasilien zu Venezuela (Foto: Christina Haverkamp)
Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit
Mehr denn je stehen indigene Völker in aller Welt mit dem Rücken an der Wand. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus Anlass des Internationalen Tages indigener Völker der UN (…