Im Juni 2016 ließ die Regierung in Burma den Namen Rohingya verbieten und ordnete an, alle Rohingya künftig als "Menschen, die den Islam lieben" zu bezeichnen. So wurde aus dem begrenzten Streit um die Anerkennung von Rohingya als burmesische Staatsbürger eine pauschale Ausgrenzung aller Muslime.
Erneuter Brandanschlag auf Moschee in Myanmar/Burma
Aung San Suu Kyis Regierung schürt mit ihrer Politik Gewalt gegen Muslime
Aung San Suu Kyi wird von verschiedenen Menschenrechtsorganisationen vorgeworfen zum schleichenden Völkermord an den Rohingya zu schweigen und sich nicht um deren Menschenrechte zu kümmern. Foto: Claude TRUONG-NGOC via Wikimedia Commons
SPD soll Aung San Suu Kyi zur Rückgabe des Willy-Brandt-Preises auffordern
Die SPD-Führung soll von der Regierungschefin Burmas, Aung San Suu Kyi, die Rückgabe des Willy-Brandt-Preis verlangen. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker am Freitag gefordert.
Burmas NLD-Regierung setzt Ausgrenzung von Rohingya fort
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der neuen demokratischen Regierung Burmas (Myanmar) vorgeworfen, die Politik der Ausgrenzung muslimischer Rohingya fortzuführen.
Aung San Suu Kyis Wahlsieg In Burma: Wie geht’s jetzt weiter?
GfbV-Asienreferent Ulrich Delius analysiert das Verhältnis zwischen Aung San Suu Kyis National League for Democracy (NLD) und dem weiterhin mächtigen Militär und beleuchtet die Aussichten für eine verbesserte Lage der Minderheiten (Rohingya, Shan, Kachin etc.) in Burma.
Wahlen in Burma (Myanmar) entscheiden über weitere Demokratisierung (08.11.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die mangelnde Vertretung der muslimischen Minderheit bei den am Sonntag in Burma (Myanmar) stattfindenden nationalen und regionalen Parlamentswahlen kritisiert.
Thailand: Bedeutender Sieg für Pressefreiheit und Unterstützer von Rohingya-Flüchtlingen
Mit Erleichterung und Freude hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf den Freispruch von zwei Journalisten in Thailands Ferienort Phuket reagiert, die wegen Verunglimpfung der Marine angeklagt waren.