Schwere Vorwürfe gegen ASEAN-Staaten – Menschenrechtserklärung ist nur eine Farce
Nach der Abweisung von mehr als 1200 burmesischen Rohingya-Boatpeople durch Malaysia und Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN k…
Indonesische Marine schickt Rohingya-Boatpeople wieder auf See – Thailand überdenkt diskriminierende Flüchtlingspolitik
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indonesiens Marine scharf kritisiert, weil sie ein Flüchtlingsboot mit 500 Rohingya-Boatpeople aus Burma abgewiesen und wieder zurück auf das Meer geschickt hat. „Das Verhalten von Indonesiens Marine ist bizarr und unmenschlich und verletzt die Grundprinzipien des humanitären Völkerrechts.
Apartheid-Methoden in Burma lösen Massenflucht aus
Nach der Ankunft von drei voll besetzen Flüchtlingsbooten in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine internationale Rettungsmission für Rohingya-Boatpeople in Südostasien gefordert. Die internationale Staatengemeinschaft darf nicht zuschauen, wie tausenden verfolgten Flüchtlingen der Tod durch Ertrinken droht, weil sie vor Apartheid-Methoden fliehen.
Burmas Präsident entzieht Muslimen Rechte nach Protesten buddhistischer Nationalisten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burmas Staatspräsident Thein Sein vorgeworfen, sich dem Druck buddhistischer Nationalisten zu beugen und die muslimische Rohingya-Minderheit systematisch auszugrenzen, statt die Versöhnung zwischen Buddhisten und Muslimen zu fördern. Der Präsident hatte gestern nach massiven Protesten buddhistischer Extremisten überraschend politische Teilnahmerechte für Muslime annulliert, die keine Staatsbürger Burmas sind.
Buddhistische Extremisten hetzen gegen Andersgläubige – Mahner gegen religiöse Intoleranz droht Haft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer zunehmenden religiösen Intoleranz gegen Andersgläubige im überwiegend buddhistischen Burma (Myanmar) gewarnt und ein deutliches Bekenntnis der führenden Politiker des Landes zum multireligiösen Charakter des Staates gefordert. Heute sind es in Burma die Muslime, die ausgegrenzt und angefeindet werden. Morgen können es Christen oder Hindu sein, die zum Ziel der Hetzparolen buddhistischer Nationalisten werden.
Braut, Bräutigam und Hochzeitsgäste zu langjähriger Haft verurteilt
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die Justiz in Burma erhoben, nachdem dort am Montag im Shan-Staat 20 Angehörige der muslimischen Minderheit ohne stichhaltige Beweise, Waffen oder belastende Dokumente wegen „Terrorismus“ zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Die vermeintliche Schuld der Angeklagten – ein Hochzeitspaar und 18 ihrer Gäste, darunter ein 15 Jahre alter Junge – wurde nur anhand eines Polizeiberichts festgestellt.
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi trifft erstmals Burmas mächtigen Armee-Chef (31.10.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor einem Scheitern der Demokratisierung Burmas. Wenn Burma es nicht schafft, den Krieg gegen die ethnischen Minderheiten friedlich zu beenden und die Rohingya-Krise zu bewältigen, wird es keine nachhaltige Demokratisierung des Landes geben.
Aufgrund der alarmierenden Lage spricht Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi am heutigen Freitag mit dem Armee-Chef Min Aung Hlaing. Es ist das erste Treffen der Oppositionsführerin mit dem mächtigen General seit ihrer Wahl ins Parlament 2012.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein entschiedeneres Vorgehen gegen Menschenhändler in Südostasien gefordert, die tausende muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma versklaven. Mehr als 8.000 Rohingya-Flüchtlinge sind im Jahr 2014 bereits von skrupellosen Menschenhändlern aus Bangladesch verschleppt worden.
15 neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat gewählt
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) wird nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch in den kommenden Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Bei den Wahlen für seine Amtsperiode in den nächsten drei Jahren konnten sich am Dienstagabend in der UN-Vollversammlung in New York erneut zahlreiche Staaten durchsetzen, deren Menschenrechtsbilanz äußerst bedenklich ist: Indien, Indonesien, Nigeria, Botswana, Bangladesch, Paraguay, El Salvador, Albanien und Katar.