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Volk: Rohingya

Internationale Gemeinschaft muss humanitäre Versorgung von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma sicherstellen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert mit aller Schärfe, dass Bangladesch drei angesehenen internationalen Hilfsorganisationen die humanitäre Versorgung von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma verboten hat. Diese Entscheidung ist unmenschlich und wird die ohnehin unzureichende Versorgung für die politischen Flüchtlinge aus Burma noch weiter erschweren.

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Über die muslimischen Rohingya in Burma

Seit mehr als 200 Jahren leben die Rohingya im Grenzgebiet Burmas. Bereits seit Jahrzehnten werden sie von der überwiegend buddhistischen bevölkerung ausgegrenzt.
Seit einem Vorfall vor wenigen Wochen eskaliert die Situation. Bei Ausschreitungen starben dutzende Menschen.
Über die historischen Hintergründe sprach GfbV-Asienreferent Ulrich Delius mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“.

# Hintergrund

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Scharfe Kritik an mangelnder Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Burmas Nachbarstaaten

Nach der Verhaftung von 16 Rohingya-Flüchtlingen in Indonesien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Nachbarstaaten Burmas am Dienstag schwere Vorwürfe gemacht. Die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN und Bangladesch versagen einmal mehr beim Einsatz für grundlegende Menschenrechte in Burma, wenn sie fliehenden Rohingya den notwendigen Schutz verweigern.

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Rassismus gegen Rohingya – Schwerer Rückschlag für Demokratisierung Burmas

Als „blanken Rassismus“ bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Drohung von Burmas Staatspräsident Thein Sein, alle 800.000 muslimischen Rohingya aus dem südostasiatischen Land auszuweisen. Statt zur Versöhnung in dem Vielvölkerstaat aufzurufen, betätigt sich der Präsident als populistischer Brandstifter und schürt weitere ethnisch-religiöse Konflikte. Das ist ein schwerer Rückschlag für die Demokratisierung Burmas.

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Hubschrauber-Angriff auf Flüchtlinge muss aufgeklärt werden –Haftstrafen für 82 Rohingya wegen „Republikflucht“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) drängt auf schnelle Aufklärung eines mutmaßlichen Hubschrauber-Angriffs der burmesischen Luftwaffe auf Boote mit Rohingya-Flüchtlingen. Rund 50 Angehörige der Minderheit sollen dabei am 8. Juni getötet worden sein. Wenn – wie von Augenzeugen beschrieben – gezielt unbewaffnete Zivilisten getötet wurden, dann wäre dies ein massiver Verstoß gegen das Völkerrecht und ein Kriegsverbrechen.

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Zwangsarbeit in Burma noch immer alltäglich – ILO muss Druck auf Burma verstärken!

In Burma müssen viele Menschen bis heute Zwangsarbeit leisten. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der geplanten Rede von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf hin. Die Menschenrechtsorganisation forderte die ILO am Mittwoch ausdrücklich dazu auf, ihren Druck auf Burma zu verstärken, damit Zwangsarbeit dort endlich abgeschafft wird.

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Burmas Regierung schürt Gewalt zwischen Muslimen und Buddhisten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Burmas vorgeworfen, mit ihrer systematischen Ausgrenzung muslimischer Rohingya Gewalt zwischen Muslimen und Buddhisten zu schüren. Wer Muslimen gezielt Bürgerrechte verwehrt, heizt die Spannungen zwischen der buddhistischen Mehrheitsbevölkerung und der muslimischen Minderheit in dem Vielvölkerstaat an.

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Menschenrechte für ethnische Minderheiten sind Schlüssel für friedliche Entwicklung Burmas

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Außenminister Guido Westerwelle und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton appelliert, bei ihren bevorstehenden Reisen nach Burma mehr Menschenrechte für ethnische Minderheiten einzufordern. Bei aller Euphorie über die demokratische Öffnung Burmas darf nicht vergessen werden, dass in manchen Minderheiten-Regionen noch immer blutige Kämpfe stattfinden. Menschen werden dort willkürlich verhaftet, vertrieben oder erschossen.

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28.000 Burma-Flüchtlingen droht Abschiebung aus Bangladesch

Mehr als 28.000 politischen Flüchtlingen aus Burma, die in Bangladesch Zuflucht gesucht hatten, sollen in ihre Heimat abgeschoben werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) teilte am Donnerstag mit, die von der gewaltsamen Rückführung bedrohten Flüchtlinge seien muslimische Rohingya, die in Burma seit Jahrzehnten massiv verfolgt werden.

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