Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Roma-feindliche Berichterstattung im Schweizer Wochenmagazin „Weltwoche“ vom letzten Donnerstag und fordert von Weltwoche-Chef Roger Köppel eine öffentliche Entschuldigung.
Neue angekündigte Abschiebungen nach Kosovo und Serbien setzen verarmte und traumatisierte Roma-Flüchtlinge einem Kältetod aus!
Wiedergutmachung darf sich nicht länger auf Sonntagsreden beschränken. Roma-Familien, Kinder, Frauen und Männer, die seit vielen Jahren unter uns leben, dürfen nicht länger ins Nichts abgeschoben werden und schon gar nicht in die eisige Kälte.
Neue Zwangsabschiebung in das Kosovo ist Rückfall in die schlimmste Zeit der NS-Zigeuner-Verfolgung!
Uwe Schünemann wird am 07.02.2012 erneut drei Romafamilien mit kleinen Kindern über den Düsseldorfer Flughafen in das Kosovo abschieben. Wer jetzt in das Kosovo deportiert, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, Menschen in Not sehenden Auges in den Tod zu schicken.
Zwangsräumung in größter britischer Traveller-Siedlung
Das Schicksal von mehr als 80 nicht sesshaften Familien in Großbritannien machte in den Sommermonaten 2011 weit über die Landesgrenzen hinaus Schlagzeilen: 300 bis 400 Angehörige der Irish Traveller, Roma und Gypsies in der Siedlung Dale Farm in Cray´s Hill in der britischen Grafschaft Essex nordöstlich von London wurden mit Zwangsräumung bedroht.
TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …
Flüchtlingskinder retten! Kein Bleiberecht für Schünemann!
Mit einer Mahnwache vor dem Niedersächsischen Landtag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch die sofortige Entlassung von Innenminister Uwe Schünemann gefordert. Wer Menschen bei Nacht und Nebel deportieren lässt, selbst das Kirchenasyl kriminalisiert und Härtefälle nicht verschont, hat in der Regierung eines deutschen Bundeslandes nichts zu suchen.
Traveller nicht vertreiben – geplante Zwangsräumung in Essex aussetzen!
Der Widerstand gegen die drohende Zwangsräumung eines großen Teils einer Siedlung von Irish Traveller und Roma in der britischen Grafschaft Essex nordöstlich von London wächst.
Rund 180 Repräsentanten vieler Minderheiten aus ganz Europa, politische Entscheidungsträger und Bürgerrechtler diskutierten auf dem Kongress europäischer Minderheiten (1.-4.06.2011) über Möglichkeiten, ihre Identität und Kultur zu bewahren. Der Kongress wurde in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) durchgeführt. Für einen der Schwerpunkte des Kongresses – die Verbesserung der Lage der Roma – erstellte die GfbV ein Positionspapier, das Sie bei „weiterlesen“ herunterladen können.
Ungarn macht verbesserte Roma-Integration zu Hauptthema seiner EU-Präsidentschaft
Am Abend des 26. April 2011 kam es nach einer paramilitärischen Übung der rechtsradikalen Vereinigung „Véderö“ („Schutzmacht“) in der nordostungarischen Ortschaft Gyöngyöspata zu einer Massenschlägerei mit ortsansässigen Roma. Auslöser war eine Attacke der Extremisten auf einen 14-jährigen Roma.