Ein ukrainisches Roma-Kind blickt in die Ferne. Roma sind die in der Ukraine am stärksten bedrohte Minderheit, von ihren Mitbürgern werden sie regelrecht geächtet. Foto: Steve Evans via Flickr
Roma: Das vergessene Volk
Seit der Krim-Annexion durch Russland im März 2014 hat sich die ohnehin schon prekäre Lage der Minderheiten in der Ukraine, und somit auch der Roma, um ein Vielfaches verschlechtert.
Tschechien soll Roma würdiges Gedenken ermöglichen
Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27.1.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die tschechische Regierung appelliert, ihre Ankündigung wahr zu machen, die Schweinemast auf dem Gelände des ehemaligen KZ Lety u Písku in Südböhmen zu beenden.
Frau Merkel: Gewähren Sie langjährig geduldeten Roma-Flüchtlingskindern Bleiberecht! Foto: UN Photo/Aliza Eliazarov
Angela Merkel: Halten Sie fest am Kurs für Menschlichkeit!
Frau Bundeskanzlerin, Ihre Worte ermutigen uns, Sie heute herzlich darum zu bitten, jetzt für die Roma-Minderheit an Ihrem Kurs für Menschlichkeit festzuhalten, den Sie im vergangenen Jahr mit der Einladung von einer Million Flüchtlingen und Vertriebenen eingeschlagen haben.
Romani Rose (rechts) überreicht Tilman Zülch (links) den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma, mit dem der GfbV-Generalsekretär 2014 ausgezeichnet wurde. Foto: Screenshot aus dem Video "Europäischer Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma 2014" von Filmemacherin Katalin Bársony
GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch würdigt Bürgerrechtsarbeit von Romani Rose
Anlässlich des 70. Geburtstags von Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, veranstaltete der Zentralrat am 27. September 2016 einen Empfang für den Menschenrechtler.
Im Pfarrhaus St. Emmeram in Regensburg hatten zwischenzeitlich bis zu 45 Roma Schutz vor drohender Abschiebung gesucht, zuletzt waren es noch 16 gewesen. Nahrungsmittelspenden an sie wurden verhindert. Foto via Wikimedia Commons
Schutzsuchende Roma-Flüchtlinge verhaftet: Kirchliche Obhut war „böse Falle“
Als eine „Schande für beide Kirchen“ hat Tilman Zülch, Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker – International (GfbV), die polizeiliche Räumung des katholischen Regensburger Pfarrhauses St. Emmeram am gestrigen Montagabend bezeichnet.
Rumänische Romnija: Die Initiatorinnen von Giuvlipen haben sich zum Ziel gesetzt, Theater mit und für Romnija zu machen, um sie als Frauen zu stärken. Foto: Ray Morris via Flickr
„Romnija sind in der Gesellschaft unsichtbar“
Die feministische Roma-Theatergruppe Giuvlipen aus Bukarest spielt an gegen Stereotypisierungen und Missstände