Für die Sahrauis bedeutet es einen Sieg der Gerechtigkeit, dass der völkerrechtswidrigen Ausbeutung von Fischvorkommen vor der Küste der Westsahara ein Riegel vorgeschoben wird. Foto: European Commission DG Echo via Flickr
Europäischer Gerichtshof: Westsahara ist nicht Bestandteil Marokkos
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes begrüßt, der im Streit um die Gültigkeit des EU-Fischereiabkommens mit Marokko heute in einem Urteil bekräftigt hat, dass die Westsahara nicht Teil des Staatsterritoriums Marokkos ist.
Marokko lehnt einen Volksentscheid in der Westsahara ab und besteht darauf, dass das an Rohstoffen reiche Land fester Bestandteil des Königreiches ist.
Foto: Aurich Jeltsch-Hömmes/GfbV-Archiv
Bundespräsident a.D. Horst Köhler wird UN-Sonderbeauftragter: Mammutaufgabe für früheren Bundespräsidenten
Auf den Afrika-Kenner und früheren Bundespräsidenten Horst Köhler wartet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in der Westsahara eine „Mammut-Aufgabe“.
Einige europäische Staaten gaben mit ihrer Revisionsklage vor dem Europäischen Gerichtshof (EUGH) den Sahrauis die rechtliche Handhabe, gegen die völkerrechtswidrige Plünderung ihres Landes vorzugehen. Foto: Julia Schwirzer/GfbV-Archiv
Umstrittener Handel mit Afrikas letzter Kolonie: Gericht stoppt Frachter mit Phosphat aus der Westsahara
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström aufgefordert, die Haltung der Europäischen Kommission zu Importen von Produkten aus der von Marokko besetzten Westsahara rechtsverbindlich zu klären.
Die Sahrauis in der Westsahara möchten nach Jahren vergeblicher Bemühungen der MINURSO endlich in einer Volksabstimmung frei über ihre Zukunft entscheiden können. Foto: United Nations Photo via Flickr
Weltsicherheitsrat berät über Zukunft der Westsahara (25./27.4.): UN-Mission in der Westsahara verlängern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Weltsicherheitsrat appelliert, das Ende April auslaufende Mandat für die UN-Mission MINURSO in der Westsahara zu verlängern und um einen wirksamen Schutz der Menschenrechte zu erweitern.
Marokko lehnt einen Volksentscheid in der Westsahara ab und besteht darauf, dass das an Rohstoffen reiche Land fester Bestandteil des Königreiches ist.
Foto: Aurich Jeltsch-Hömmes/GfbV-Archiv
Bundespräsident a.D. Horst Köhler wird UN-Sonderbeauftragter: Mammutaufgabe für früheren Bundespräsidenten
Köhler wird größtes Fingerspitzengefühl für die Lösung des Streits um die Westsahara brauchen
Der Konflikt um die Westsahara dauert nun schon Jahrzehnte. Die Zivilbevölkerung leidet darunter. Foto: UN Photo/Evan Schneider
Westsahara-Konflikt: Marokkos Bundesgerichtshof hebt umstrittene Militärgerichturteile auf
Der marokkanische Bundesgerichtshof in Rabat hat am Mittwoch die umstrittenen Urteile eines Militärgerichts gegen 25 Sahraui-Aktivisten und –Menschenrechtler aus der Westsahara aufgehoben.
Ein Soldat der Mission der Vereinten Nationen für das Referendum in der Westsahara (MINURSO) besucht eine Beduinenfamilie in Mahbas. Foto: UN Photo/Evan Schneider
Droht eine erneute Eskalation?
Der Konflikt um die Westsahara schwelt seit über 40 Jahren. Besetzt und annektiert von Marokko kämpfen die Bewohner der Westsahara einen einsamen Kampf für einen eigenen Nationalstaat. Seit 25 Jahren wird ein brüchiger Waffenstillstand von der UN überwacht. Diese UN-Mission läuft nun aus. Wird sie nicht verlängert droht eine erneute Eskalation des Konfliktes.
Gefährliches Buhlen um Marokkos Gunst: Bundesminister besuchen das nordafrikanische Land
Deutschlands Werben um die Gunst Marokkos stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf Kritik. Menschenrechte in Nordafrika dürfen nicht zum Kollateralschaden europäischer Flüchtlingspolitik werden.
Am 6. November 2015, jährt sich der sogenannte „Grüne Marsch“ Marokkos in die Westsahara zum 40. Mal. Warum uns das in Deutschland auch heute noch interessieren sollte und was das mit Cherry-Tomaten zu tun hat, erklärt unser GfbV-Afrikareferent in diesem Video.