Charme-Offensive der Stadt Gießen gegen romafeindliche NPD-Hetze: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz solidarisiert sich öffentlich mit den Sinti und Roma. Foto: Stadt Gießen
Antiziganismus in Wahlkampagnen
Sinti und Roma in Europa werden häufig Opfer von Rassismus, Hassrede und Hetzkampagnen, insbesondere in Wahlkämpfen.
Roma leben seit Jahrhunderten in Europa, doch noch immer werden sie in vielen Ländern ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Initiativen wie das Projekt „Roma Advocacy Quilt“, das der Europarat und die Organisation Advocacy Project 2011 ins Leben gerufen haben, versuchen, dem entgegenzuwirken. Acht Romnija aus Straßburg gestalteten gemeinsam einen Quilt, um ihre Geschichten zu erzählen. Jedes Stoffquadrat zeigt szenisch einerseits ihre Visionen einer besseren Zukunft, aber auch mit welchen Problemen die Frauen täglich konfrontiert werden, wie Diskriminierung und Ausgrenzung. Foto: The Advocacy Project via Flickr
Romanes – Die Geschichte einer Sprache und eines Volkes
Auf jedem Kontinent wird Romanes gesprochen – nur nicht in der Antarktis und im eigentlichen Ursprungsland der Sprache.
Frau Merkel: Gewähren Sie langjährig geduldeten Roma-Flüchtlingskindern Bleiberecht! Foto: UN Photo/Aliza Eliazarov
Angela Merkel: Halten Sie fest am Kurs für Menschlichkeit!
Frau Bundeskanzlerin, Ihre Worte ermutigen uns, Sie heute herzlich darum zu bitten, jetzt für die Roma-Minderheit an Ihrem Kurs für Menschlichkeit festzuhalten, den Sie im vergangenen Jahr mit der Einladung von einer Million Flüchtlingen und Vertriebenen eingeschlagen haben.
Romani Rose (rechts) überreicht Tilman Zülch (links) den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma, mit dem der GfbV-Generalsekretär 2014 ausgezeichnet wurde. Foto: Screenshot aus dem Video "Europäischer Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma 2014" von Filmemacherin Katalin Bársony
GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch würdigt Bürgerrechtsarbeit von Romani Rose
Anlässlich des 70. Geburtstags von Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, veranstaltete der Zentralrat am 27. September 2016 einen Empfang für den Menschenrechtler.
Experten aus Deutschland und dem Kosovo werden ausführlich über die Lage der Roma in und aus dem Kosovo nach dem Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz berichten. Erwartet werden darüber hinaus Statements seitens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Bundesministeriums des Inneren und einzelner Bundestagsabgeordneter aller politischen Parteien.
Zum 87. Geburtstag des Schriftstellers Günter Grass gratuliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihrem langjährigen Freund und Unterstützer. Der Nobelpreisträger ist seit Jahrzehnten, seit seinem Engagement mit der Gesellschaft für bedrohte Völker gegen den Genozid in Biafra, Fürsprecher verfolgter und diskriminierter Minderheiten.