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Volk: Tawergha

Libyen: Premierminister will Rückkehr der Vertriebenen aus Tawergha verschieben – Politik der nationalen Versöhnung droht zu scheitern

Vier Tage vor der geplanten Rückkehr von 35.000 Vertriebenen in die Stadt Tawergha in Libyen hat die Regierung dem Vorhaben eine Absage erteilt: Libyens Premierminister Ali Zeidan forderte die vertriebenen libyschen Staatsbürger schwarzer Hautfarbe am Donnerstag dazu auf, nicht wie geplant am 25. Juni 2013 in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warf der libyschen Regierung daraufhin Rassismus und mangelndes Engagement für eine Versöhnung zwischen verfeindeten Bevölkerungsgruppen vor.

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Libyen: Rassismus-Opfer aus Tawergha brauchen besonderen Schutz

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert besonderen Schutz für die 35.000 rückkehrwilligen Kriegsflüchtlinge aus der Stadt Tawergha in Libyen, die während des Bürgerkriegs im August 2011 vor rassistisch motivierter Gewalt der Milizen fliehen mussten. Die Flüchtlinge sind schwarzafrikanischer Abstammung und haben für den 25. Juni 2013 die Rückkehr in ihre Heimatstadt angekündigt.

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