Vor allem Tibets Nomaden, die zwangsweise sesshaft gemacht wurden, fehlt es an Arbeit und Lebensperspektiven. Foto: Lyle Vincent via Flickr
China: Fragwürdige „Entwicklung“ und Armutsbekämpfung in Tibet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Chinas vorgeworfen, unter dem Deckmantel der „Entwicklung“ und Armutsbekämpfung die Sinisierung Tibets voranzutreiben, um die Tibeter zur Minderheit im eigenen Land zu machen.
Zum 80. Geburtstag des Dalai Lama hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement Deutschlands für Tibet gefordert. „Es wäre das schönste Geburtstagsgeschenk für den Dalai Lama, wenn sich Deutschland gemeinsam mit seinen europäischen Partnern mehr für die Rechte der Tibeter einsetzen würde“, erklärte der GfbV-Chinaexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.
Vor dem 17. EU-China-Gipfeltreffen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die europäischen Regierungschefs appelliert, sich für Menschenrechte von Tibetern und Uiguren und für mehr Internetfreiheit in China einzusetzen.
China soll verschleppten Panchen Lama nach 20 Jahren endlich freilassen
Unter Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat die Verfolgung von Christen in der Volksrepublik deutlich zugenommen, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Allein in der reichen Küstenprovinz Zhejiang wurden mehr als 1.000 Kreuze willkürlich von Kirchen entfernt, 400 Gotteshäuser beschädigt oder zerstört und 1.300 Gläubige festgenommen.
„Xi Jinpings Große Digitale Mauer“: Neuer Report dokumentiert Chinas Verletzung der Internetfreiheit
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem offiziellen Gastland China vorgeworfen, die Internetfreiheit sowohl im eigenen Land als auch weltweit massiv zu verletzen. Unter Staats- und Parteichef Xi Jinping wurde die Zensur deutlich verschärft und immer mehr Blogger werden willkürlich festgenommen.
Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert zunehmende Übergriffe auf Menschenrechtler in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat unmittelbar vor dem 3. Deutsch – chinesischen Regierungsdialog in Berlin einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem sie die zunehmende Verfolgung von Menschenrechtlern in China dokumentiert. In dem 56-seitigen Report stellt die GfbV beispielhaft 347 Fälle von Menschenrechtlern in der Volksrepublik dar, die in den Jahren 2013/2014 schikaniert und verfolgt wurden.
Chinas Religionsbehörde will eigene christliche Theologie entwickeln
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor der angekündigten Entwicklung einer eigenständigen christlichen Theologie in China. Dies ist keine Chance für mehr Glaubensfreiheit in China: Denn staatliche Stellen werden eine chinesische christliche Theologie nur dafür benutzen, um Gläubige wirksamer zu kontrollieren und zu gängeln. Dies zeigen alle Erfahrungen des tibetischen Buddhismus und des Islam in China, die die staatliche Religionsbehörde zu vereinnahmen sucht.
Hamburg soll sich für Freilassung von inhaftierten Menschenrechtlern in Partnerstadt einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Regionalgruppe Hamburg der Tibet Initiative Deutschland haben den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, gebeten, sich für die Freilassung von zwölf jüngst in der chinesischen Partnerstadt Schanghai festgenommenen Menschenrechtlern einzusetzen. Ihr einziges Verbrechen war es, ihre in der chinesischen Verfassung festgeschriebenen Menschenrechte einzufordern.