Außenminister Wang beendet seine Europareise am morgigen 1. September in Berlin. Seinen Aufenthalt in Italien, den Niederlanden, Norwegen und Frankreich nutzte er unter anderem dazu, Protestierende in Hongkong zu verunglimpfen und das Unterdrückungsregime in Xinjiang schönzureden. Foto: Kremlin.ru/wikimedia (CC BY 4.0)
Besuch des chinesischen Außenministers in Berlin
Besuch des chinesischen Außenministers in Berlin:
• Heiko Maas muss endlich deutliche Worte finden
• Heimlichtuerei und Verlegung in Villa zeigen falsches Entgegenkommen
• GfbV, uigurische und tibetische Gemeinde sowie MdB demonstrieren am morgigen Dienstag vor dem Auswärtigen Amt
– Praxis soll Menschen einschüchtern, traumatisiert Familien der Opfer
– Fast 25.000 verschwundene Kurden in der Türkei und Syrien
– Unterdrückungsregime in Tibet und Xinjiang lässt regelmäßig Menschen verschwinden
• Gedhun Choekyi Nyima am 17.5.1995 entführt
• Dalai Lama hatte den Sechsjährigen als Wiedergeburt des 10. Panchen Lama anerkannt
• Von dem inzwischen 31-Jährigen und seiner Familie fehlt weiter jede Spur
"61 Jahre nach der blutigen Niederschlagung des Volksaufstands wird in Tibet noch immer Widerstand gegen Chinas Herrschaft geleistet." Bild: Michael Woditschka via Flickr. (CC BY-NC 2.0)
Systematische Verfolgung Chinas von Nonnen und Mönchen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft China vor, buddhistische Nonnen und Mönche systematisch zu verfolgen und zwangsweise zu assimilieren. Damit solle Tibet unter die totale Kontrolle der Volksrepublik kommen.
Ist ein freier, akademischer Diskurs noch gewährleistet, wenn die chinesische Regierung direkten Einfluss auf die deutsche Bildungslandschaft nimmt? Fragen wie diese wirft der Film „In the Name of Confucius" auf, der heute in Berlin seine Deutschland-Premiere feiert. Foto: andrew_t8 via pixabay
Bildungsfreiheit – nähert sich Deutschland der VR China an?
Der Einfluss der chinesischen Regierung wächst, egal ob durch die kürzlich bekannt gewordene Bundeswehrkooperation mit der sogenannten „Volksbefreiungsarmee“, der Neuen Seidenstraße die in Duisburg ihr Ziel erreicht oder durch die 19 Konfuzius-Institute an deutschen Universitäten.
„Wenn die EU ihren weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit ernstnimmt, muss sie nach der Veröffentlichung der China Cables handeln.“ So müssten der frühere Sicherheitschef der Region Xinjiang/Ostturkestan Zhu Hailun, sein Nachfolger Wang Junzheng und Xinjiangs Parteisekretär Chen Quanguo an der Einreise nach Europa gehindert werden. Foto: Martin Schulz via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Internierungslager in China
Internierungslager in Xinjiang:
• GfbV fordert Reise- und Finanzsanktionen der EU gegen Verantwortliche
• Der frühere Sicherheitschef der Region, sein Nachfolger und der amtierende Parteisekretär müssten an der Einreise nach Europa gehindert werden
• Zhu Hailun, Wang Junzheng und Chen Quanguo seien für schwerste Vergehen verantwortlich
Am heutigen Dienstag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Millionen von Opfern erinnert, die das diktatorische Regime der Kommunistischen Partei in der 70-jährigen Geschichte Chin…
Das Schicksal des zweithöchsten spirituellen Oberhauptes der Tibeter, des Panchen Lama, war am gestrigen Dienstag Thema während eines Side Events im Rahmen der aktuellen Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf. Auf der Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde an die Entführung des damals sechsjährigen Gedhun Choekyi Nyima erinnert. Header Bild: Shanti via Flickr (cc-BY-SA 2.0)
UN Menschenrechtsrat in Genf
Zweithöchstes spirituelles Oberhaupt der Tibeter:
– Damals sechsjähriger von chinesischen Behörden verschleppt
– Von Peking installierte Alternative wird in Tibet nicht anerkannt
– GfbV: „In Tibet eingeübtes Unterdrückungshandwerk wird jetzt in Xingjiang eingesetzt“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute gemeinsam mit dem Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrum und der Föderation für ein demokratisches China vor der chinesischen Botschaft in Berlin an die Opfer des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking vor 30 Jahren erinnert. Bei der blutigen Niederschlagung von Protesten der Demokratiebewegung wurden am 4. Juni 1989 hunderte, vielleicht tausende Menschen getötet. Foto: GfbV
30 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens
Bei der blutigen Niederschlagung von Protesten der Demokratiebewegung in China wurden am 4. Juni 1989 hunderte, vielleicht tausende Menschen getötet. Die Regierung in Peking versucht bis heute, die Erinnerung an das Massaker zu unterbinden. Alle Medien stehen unter staatlicher Kontrolle. Auch das Internet und die sozialen Medien werden flächendeckend zensiert. Junge Menschen in China wissen daher oft nichts von dem Verbrechen. Auch über die massiven Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang oder Tibet erfahren sie nichts.