Chinas Behörden behindern systematisch Teilnahme an buddhistische Unterweisungen des Dalai Lama in Indien, Foto: UCI UC Irvine via Flickr
China: Tibeter dürfen nicht an Dalai-Lama-Unterweisungen teilnehmen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Behörden vorgeworfen, Tibeter systematisch daran zu hindern, buddhistischen Unterweisungen des Dalai Lama zu folgen und so das in der chinesischen Verfassung zugesicherte Recht auf freie Religionsausübung massiv zu verletzen.
Die Zerstörung Larung Gars ist der folgenreichste Einschnitt in die Religionsfreiheit der Tibeterinnen und Tibeter seit in den 90er Jahren mit der Gleichschaltung und massiven Kontrolle der buddhistischen Klöster sowie mit der Umerziehung der Nonnen und Mönche begonnen wurde. Foto: antialiasing via iStock
China: 500 Nonnen und Mönche in Tibet aus Larung Gar ausgewiesen
Chinas Behörden haben Weihnachten erneut 500 Nonnen und Mönche dauerhaft aus dem Kloster und buddhistischen Lehrinstitut Larung Gar in Tibet ausgewiesen, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Liu Yandong gibt sich gerne als Förderin des kulturellen Austauschs zwischen den Völkern. Doch diesen Respekt gegenüber fremden Kulturen zeigte sie nach Auffassung der GfbV nicht im Umgang mit Tibetern und Uiguren. Foto: U.S. Institute of Peace via flickr
TERMIN: China / Hamburg Summit
Mit einer Menschenrechtsaktion während des Hamburg Summit erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in der Hansestadt gemeinsam mit Tibetern an die Verfolgung von Menschenrechtsanwälten in China sowie an die anhaltende Verweigerung von Menschenrechten für Tibeter und Uiguren.
Mit tibetischen Tänzen, Musik, Vorträgen und einem Augenzeugenbericht eines ehemaligen politischen Gefangenen informieren die Menschenrechtsorganisationen über Tibets Jahrtausende alte Kultur und ihre Bedrohung heute. Foto: hbieser via pixabay
TERMIN: China Time 2016
Mit einem Tibet-Tag im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe werden die Gesellschaft für bedrohte Völker, die Tibet Initiative Deutschland und der Verein der Tibeter mehr Unterstützung für Tibet mobilisieren.
Am kommenden Freitag wählt die UN-Vollversammlung 14 neue Mitgliedstaaten für eine Amtsperiode von drei Jahren in das 47 Länder umfassende Gremium. Foto: Jean-Marc Ferré via UN Photo
UN-Vollversammlung wählt neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass der UN-Menschenrechtsrat an Glaubwürdigkeit verlieren könnte, wenn er nicht mehr Engagement für Menschenrechte zeigt.
Mit erzwungenen Geständnissen im Staatsfernsehen von inhaftierten führenden Funktionären der Kommunistischen Partei oder Regimekritikern verbreitet Xi Jinping Terror und Schrecken. Foto: Cia Pak via UN Photo
China: Schauprozesse vor Plenarsitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei
Vor dem am Montag beginnenden Parteikongress in China hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping vorgeworfen, mit Maos Terror-Methoden gezielt Kritiker und Konkurrenten auszuschalten, um seine eigene Macht zu festigen.
Chinas Billigexporte von Stahl, Aluminium und Textilien schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen. Ohne preiswerte Rohstoffe und insbesondere billige Energie aus Tibet, Xinjiang/Ostturkestan und der Inneren Mongolei wäre das Ausmaß der Billigexporte in den drei Branchen deutlich geringer. Foto: bushton3 via iStock
Chinas Billigexporte schüren Menschenrechtsverletzungen an Tibetern, Uiguren und Mongolen
Vor dem Gipfeltreffen der EU-Staatschefs am Donnerstag in Brüssel hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor gewarnt, China den Status einer Marktwirtschaft einzuräumen.
Larung Gar ist das wichtigste tibetische buddhistische Zentrum und eines der größten religiösen Institute weltweit. Bis Ende September 2017 wollen die chinesischen Behörden die Zahl der dort lebenden und studierenden Nonnen und Mönche auf 5.000 reduzieren, was die Bevölkerung zumindest halbiert. Foto: Valerian Guillot via Flickr
Vertreibungen im tibetischen Larung Gar gehen weiter
Seit dem Beginn der Zerstörung von Larung Gar wurden bereits mindestens 1.000 Nonnen und Mönche vertrieben.
Besonders weitreichende Folgen wird das neue Gesetz für tibetische und mongolische Buddhisten sowie für muslimische Uiguren haben, warnt die GfbV. Foto: Todenhoff/Flickr
Glaubensfreiheit in China wird weiter eingeschränkt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Volksrepublik China vor, mit einem neuen Religionsgesetz die Glaubensfreiheit von Christen, Buddhisten und Muslimen massiv weiter einzuschränken.