Zum Inhalt springen

Volk: Tschetschenen

Brandanschlag auf tschetschenisches Menschenrechtsbüro in Grosny
© Igor Kaljapin/Facebook

Brandanschlag auf tschetschenisches Menschenrechtsbüro in Grosny

Der UN-Menschenrechtsrat muss die immer bedrohlichere Verfolgung von Menschenrechtlern in Russland dringend auf die Tagesordnung setzen. Diese Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag an den Vorsitzenden des Gremiums, den deutschen Diplomaten Joachim Rücker, gerichtet, nachdem am Wochenende das Büro der Menschenrechtsorganisation „Joint Mobile Group“ in Grosny durch einen Brandanschlag zerstört wurde und einige ihrer Mitarbeiter aus Tschetschenien flüchten mussten.

# Pressemitteilungen

Mehr

11.12.1994 – 11.12.2014: Vor 20 Jahren begann der erste Krieg in Tschetschenien
© LOreBoNoSi/Flickr

11.12.1994 – 11.12.2014: Vor 20 Jahren begann der erste Krieg in Tschetschenien

Vor 20 Jahren begann am 11. Dezember 1994 der erste Krieg in Tschetschenien, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker. Bis heute dreht sich dort die Spirale der Gewalt, der russischen Regierung ist es nicht gelungen, Frieden zu schaffen. Statt auf die Tschetschenen zuzugehen und im Dialog eine friedliche Lösung zu suchen, setzen die Regierungen in Moskau und Grosny auf Gewalt und Unterdrückung.

# Pressemitteilungen

Mehr

Tschetschenische Flüchtlinge fürchten Stigmatisierung
© EU Humanitarian Aid and Civil Protection/Flickr

Tschetschenische Flüchtlinge fürchten Stigmatisierung

Aus Furcht vor kollektiver Stigmatisierung haben sich am Mittwoch tschetschenische Flüchtlinge und Menschenrechtsaktivisten an die in Göttingen ansässige Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gewandt. Nach den Ausschreitungen in Celle und Hamburg, an denen am Dienstag Yeziden und Tschetschenen beteiligt waren, fühlen sich Tschetschenen als gesamte Gruppe beschuldigt und verunglimpft.

# Pressemitteilungen

Mehr

Unschuldiger Menschenrechtler zu vier Jahren Haft verurteilt

Als „unmenschlich und rein politisch motiviert“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker das Urteil des tschetschenischen Gerichts in Urus-Martan gegen den angesehenen tschetschenischen Politologen Ruslan Kutajew bezeichnet. Er wurde am Montag wegen angeblichen Drogenbesitzes zu vier Jahren Haft verurteilt.

# Pressemitteilungen

Mehr

„Geständnis“ nach schwerer Folter – Gesellschaft für bedrohte Völker in Sorge um Ruslan Kutajew

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um den tschetschenischen Menschenrechtsverteidiger Ruslan Kutajew. Er muss sich am heutigen Freitag in der tschetschenischen Stadt Urus-Martan vor Gericht verantworten, weil er angeblich im Besitz von acht Gramm Heroin war. Menschenrechtler, die ihn in der Untersuchungshaft besuchen konnten, bezeugen jedoch, dass er gefoltert und so zu einem Geständnis gezwungen wurde.

# Pressemitteilungen

Mehr

Verlogene Minderheiten-Politik Russlands scharf kritisiert

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Russlands Staatspräsident Wladimir Putin eine verlogene Minderheiten–Politik vorgeworfen. Die seit mehr als 40 Jahren für Minderheiten in Russland engagierte Menschenrechtsorganisation kritisierte, Putin instrumentalisiere Minderheiten nach Belieben, missachte jedoch systematisch ihre Rechte und Forderungen im eigenen Land.

# Pressemitteilungen

Mehr

Gedenken an den 70. Jahrestag der Deportation von Tschetschenen und Inguschen unerwünscht

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert russische und tschetschenische Behörden auf, Ruslan Kutajew – Menschenrechtler und Präsident der „Versammlung der Völker des Nordkaukasus“ – unverzüglich freizulassen.

# Pressemitteilungen

Mehr

Kritik an Deutschlands Kaukasus-Politik: Wegschauen schürt Konflikte und Flüchtlingskrise

Zum 70. Jahrestag des Beginns der Deportation von Tschetschenen und Inguschen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharfe Kritik an der Russland- und Kaukasus-Politik Deutschlands geübt.

# Pressemitteilungen

Mehr

Menschenrechtler klagen an: Putins Spiele verhöhnen die Nachfahren der tscherkessischen Völkermordopfer und bringen noch mehr Gewalt in den Nordkaukasus

Wenige Stunden vor der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Sotschi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einer Menschenrechtsaktion vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin noch einmal schwere Vorwürfe gemacht.

# Pressemitteilungen

Mehr