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Volk: Tuareg

Europas Initiative greift zu kurz: Mali braucht eine umfassende Armeereform – Kriegsverbrechen müssen aufgeklärt werden

Scharfe Kritik an der heute beginnenden EU-Ausbildungsinitiative für Malis Armee kommt von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Wer Malis Armee ausbildet, ohne sie umfassend umzustrukturieren, wird scheitern.

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EU-Ausbildungsmission wird ohne Armeereform scheitern – Mali braucht Hilfe, aber keine Feigenblattaktion

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die geplante deutsche Beteiligung an einer Ausbildungsmission für Malis Armee kritisiert. Diese Mission wird nicht zur Stabilisierung Nord-Malis beitragen, sondern ist reine Geldverschwendung.

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Tuareg-Zivilisten fliehen vor Kämpfen zur algerischen Grenze

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer Zuspitzung der humanitären Krise in Nord-Mali gewarnt. In den letzten fünf Tagen sind mehr als 6.000 Tuareg-Zivilisten aus dem umkämpften Bergmassiv Adrar des Ifoghas im Nordosten des Landes zur algerischen Grenze geflohen, berichtete die Menschenrechtsorganisation am Montag in Göttingen.

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Frankreich soll sich für UN-Menschenrechtsbeobachter in Nord-Mali einsetzen – Tuareg fürchten Rückzug französischer Armee

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande appelliert, sich bei seinem heutigen Besuch in Mali für die Zulassung von UN-Menschenrechtsbeobachtern in Nord-Mali einzusetzen.

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Libyens Tuareg fordern gerechten Anteil an Erträgen aus Ölförderung

Libyens Tuareg fordern einen gerechteren Anteil an den Erträgen aus der Ölförderung. In einem Gespräch mit dem Ölminister des Landes verlangte der Tuareg-Rat am Dienstagabend mehr Arbeitsmöglichkeiten in der Ölindustrie für Angehörige der Minderheit sowie den Ausbau von Krankenstationen, Krankenhäusern und Landwirtschaftsprojekten im verarmten Süden des Landes.

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Menschenrechtsbeobachter der Vereinten Nationen sollen Vorwürfe untersuchen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die unverzügliche Entsendung von Menschenrechtsbeobachtern der Vereinten Nationen nach Zentral- und Nord-Mali gefordert. Sie sollen Vorwürfe untersuchen, in jüngst von radikalen Islamisten zurückeroberten Städten seien Menschenrechtsverletzungen von der malischen Armee verübt worden, erklärte die GfbV am Mittwoch in Göttingen.

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Mehrere tausend Tuareg fliehen aus Angst vor Luftangriffen aus Stadt im Nordosten Malis

Rund die Hälfte der 25.600 in der Stadt Kidal im Nordosten Malis lebenden Tuareg ist in den letzten Tagen aus der Stadt geflohen, um im benachbarten Algerien Zuflucht zu suchen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Göttingen.

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Ein Jahr Chaos in Mali – Ohne Zugeständnisse an Tuareg gibt es keinen dauerhaften Frieden

Anlässlich des Ausbruchs des Bürgerkriegs in Mali vor einem Jahr hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran erinnert, dass nicht radikale Islamisten, sondern ein Tuareg-Aufstand den Krieg auslösten. Ohne maßgebliche Zugeständnisse an die Tuareg wird es auch keinen dauerhaften Frieden im Norden Malis geben.

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Wüstenkrieg dient auch Sicherung von Frankreichs Energieversorgung – Uranvorkommen in Niger in Gefahr

Frankreichs Militärintervention in Mali dient nicht nur der Terrorismus-Bekämpfung, sondern auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen, nachdem der französische Staatspräsident Francois Hollande am Samstagabend betont hatte, sein Land interveniere nicht aus eigennützigen Interessen in Mali.

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