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Volk: Tuareg

Kämpfen ohne Plan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Vorlage eines realistischen Planes für die langfristige Stabilisierung Nord-Malis angemahnt. „Frankreichs militärische Intervention mag notwendig gewesen sein, um ein weiteres Vordringen radikal-islamischer Bewegungen zu verhindern.

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Libyen verhängt Kriegsrecht und schließt Grenzen im Süden des Landes

Die Schließung der Staatsgrenze Libyens und die Verhängung des Kriegsrechts im Süden des Landes sind nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein „problematisches Signal“ für die dort lebenden Minderheiten der Toubou und Tuareg. Libyen sollte den nicht-arabischen Minderheiten endlich mehr Rechte geben und mehr für die Entwicklung ihrer Region tun.

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Deutschlands strategische Partner sind Feinde der Menschenrechte – Saudi-Arabiens Wahhabiten säen Terror

Die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel von Montagabend in den ARD-Tagesthemen, ein Verkauf deutscher Panzer an Saudi-Arabien sei durch die strategische Partnerschaft mit diesem Land und seiner Bedeutung für Stabilität am Persischen Golf gerechtfertigt, ist bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen auf scharfe Kritik gestoßen.

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Ausbildungsmission ohne Reform der Armee ist „kurzsichtige Maßnahme“ – Nur politischer Dialog bringt dauerhaften Frieden – Flüchtlinge warten auf mehr Hilfe

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die geplante europäische Mission zur Ausbildung von Soldaten in Mali als „kurzsichtige Maßnahme“. Ohne eine Reform des gesamten Sicherheitssektors in Mali und ohne eine klare politische Linie einer allseits anerkannten Regierung wird die Ausbildungsmission scheitern.

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„Lage in Nord-Mali ist für humanitäre Helfer viel zu gefährlich“ – Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor neuen Entführungen von Europäern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor Entführungen von humanitären Helfern aus Europa im Norden Malis. Wenn Hilfsorganisationen das Angebot der radikal-islamischen Ansar-Dine-Bewegung aufgreifen und Mitarbeiter nach Nord-Mali entsenden, ist deren Sicherheit nicht zu gewährleisten.

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Schutz der Zivilbevölkerung in Mali muss Vorrang haben – Islamisten dürfen finanziell nicht länger gefördert werden
Opening of 67th General Debate of General Assembly, Foto: Marco Castro/UN Photo

Schutz der Zivilbevölkerung in Mali muss Vorrang haben – Islamisten dürfen finanziell nicht länger gefördert werden

Bei einer internationalen Militärintervention im Norden Malis muss der Schutz der Zivilbevölkerung absoluten Vorrang haben, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Ein Drohnen-Krieg in der Sahara birgt das große Risiko, dass irrtümlich Nomaden, Reisende und Händler, die sich außerhalb der Städte meist in kleineren Gruppen bewegen, getötet werden.

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Menschenrechtler warnen: Militärputsch in Mali verhindert friedliche Lösung des Tuareg-Konflikts

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Staatsstreich in Mali. „Der Putsch ist ein schwerer Rückschlag für die Demokratisierung Westafrikas“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. Darüber hinaus macht er alle Bemühungen um eine friedliche Lösung der Tuareg-Rebellion zunichte.

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Tuareg-Konflikt in Mali: Zahl der Flüchtlinge nimmt stark zu

Mehr als 217.000 Menschen sind seit Ausbruch des Tuareg-Konfliktes in Mali im Januar 2012 auf der Flucht, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen. Dringend benötigen vor allem die Flüchtlinge in Niger und Mauretanien mehr Hilfe.

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Kein Grund zum Feiern – Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Algerien

Zum 50. Jahrestag der Verträge von Evian, die die Unabhängigkeit Algeriens von der Kolonialmacht Frankreich regelten, zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritische Bilanz über die Menschenrechtslage in dem nordafrikanischen Staat. Algeriens Machthaber sind für den gewaltsamen Tod von zehntausenden Menschen verantwortlich, doch niemand zieht sie zur Rechenschaft.

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