Headerbild: Daniel Zimmermann via Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
China: Volkswagen verletzt eigene Prinzipien und verspielt Glaubwürdigkeit
Die Volkswagen AG macht sich unglaubwürdig: Gestern erklärte ihr Vorstandsvorsitzender Herbert Diess gegenüber der BBC, nichts von den berüchtigten Umerziehungslagern in China zu wissen, über die seit Sommer 2018 alle deutschen und internationalen Medien berichten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Weltkongress der Uiguren erinnern die Volkswagenführung an ihren eigenen Code of Conduct, den Diess neben anderen VW-Managern unterzeichnet hat. Darin sind der Respekt vor den Menschenrechten und die Unterstützung ihrer Beachtung explizit festgeschrieben.
Nach dem überraschenden Rücktritt des langjährigen Staatspräsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequentes Engagement der neuen Staatsführung für verfolgte Kasachen im Nachbarland China gefordert. Foto: Schedler/GfbV (2018)
Staatspräsident Kasachstans tritt zurück – Menschenrechtler fordern Engagement für verfolgte Kasachen
Nach dem überraschenden Rücktritt des langjährigen Staatspräsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein konsequentes Engagement der neuen Staatsführung für verfolgte Kasachen im Nachbarland China gefordert.
Omer Bekali (stehend) war acht Monate in einem chinesischen Umerziehungslager in der Provinz Xinjiang (Ostturkestan) interniert. Von den Vorgängen in den Lagern und dem enormen Druck, der auf Häftlinge ausgeübt wird, berichtete er am heutigen Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und des Weltkongresses der Uiguren (WUC) in Berlin. Vertreter beider Organisationen fordern eine unabhängige Untersuchung der Lager durch die internationale Gemeinschaft. Foto: Meyer/GfbV (2019)
Nach Bericht eines ehemaligen Lagerhäftlings:
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und des Weltkongresses der Uiguren (WUC) am heutigen Montag in Berlin berichtet ein ehemaliger Häftling von den Vorgängen in einem chinesischen Umerziehungslager in der Provinz Xinjiang (Ostturkestan). Vertreter der beiden Organisationen und Margarete Bause, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der Grünen Bundestagsfraktion, fordern eine unabhängige Untersuchung der Lager durch die internationale Gemeinschaft.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung eines Samstagabend in Kasachstan verhafteten prominenten Menschenrechtlers gefordert, der sich für verfolgte Muslime im Nachbarland China einsetzt. Der Leiter der Menschenrechtsorganisation Atajurt, Serikzhan Bilashuly, ist am Samstag in Almaty unter dem Verdacht festgenommen worden, Hass zwischen Nationalitäten zu schüren. Foto: Schedler/GfbV (2018)
Chinas Umerziehungslager schüren Menschenrechtsverletzungen auch in Kasachstan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die sofortige Freilassung eines Samstagabend in Kasachstan verhafteten prominenten Menschenrechtlers gefordert, der sich für verfolgte Muslime im Nachbarland China einsetzt. Der Leiter der Menschenrechtsorganisation Atajurt, Serikzhan Bilashuly, ist am Samstag in Almaty unter dem Verdacht festgenommen worden, Hass zwischen Nationalitäten zu schüren.
Vor der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in China zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker eine erschütternde Bilanz der neuen Machtfülle des Staatspräsidenten Xi Jinping. Seit der Kongress Xis Amtszeit vor einem Jahr für unbegrenzt erklärte, hätten Menschenrechtsverletzungen in China massiv zugenommen. Foto: Schedler/GfbV (2018)
China: Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses in Peking
Vor der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in China zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker eine erschütternde Bilanz der neuen Machtfülle des Staatspräsidenten Xi Jinping. Seit der Kongress Xis Amtszeit vor einem Jahr für unbegrenzt erklärte, hätten Menschenrechtsverletzungen in China massiv zugenommen.
Auch sieben Jahrzehnte nach dem Verbot von Genozid sind Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit noch immer alltäglich. Rohingya, Yeziden, Darfuris, Uiguren, Kasachen und Südsudanesen sind nur einige der Gruppen, die Opfer solch schrecklicher Taten werden, und die Welt schaut tatenlos zu. Foto: United Nations Photo via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
70 Jahre UN-Konvention gegen Völkermord
Zum 70-jährigen Bestehen der Anti-Völkermord-Konvention hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ihren Sitz im Weltsicherheitsrat zu nutzen, um schwerste Menschenrechtsverletzungen wirksam zu bekämpfen.
Journalisten werde es immer schwerer gemacht, in Xinjiang zu recherchieren und zu fotografieren. Jede Festnahme unterstreiche das hohe persönliche Risiko für kritische Journalisten. Bild: Bruno Vanbesien via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
China: Seit drei Wochen kein Lebenszeichen von festgenommenem Fotografen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die sofortige Freilassung des von der chinesischen Polizei in der Region Xinjiang verschleppten prominenten Fotografen Lu Guang.
China ist Marktführer bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz, die in Xinjiang mit Gesichtserkennungs-Software von der Staatssicherheit genutzt werde, um die ethnische und kulturelle Identität von Uiguren und Kasachen systematisch zu zerstören.
Bild: JM via Flickr CC BY 2.0
Bundestagsdebatte über Menschenrechtsverletzungen an Uiguren und Kasachen im Nordwesten Chinas
Die Bundesregierung soll die Rolle von Chinas Hightech-Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen an Uiguren und Kasachen untersuchen lassen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Seit einem halben Jahrhundert setzen wir uns für ethnische und religiöse Minderheiten, Nationalitäten und indigene Gemeinschaften, gegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit und für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen ein.
Bild: GfbV
50 Jahre Gesellschaft für bedrohte Völker
1968 – das ist nicht nur das Jahr der Studentenbewegung, ihres Aufbegehrens gegen verknöcherte Autoritäten, die Elterngeneration und den Vietnamkrieg.