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Volk: Uiguren

China stigmatisiert muslimische Uiguren pauschal als Terroristen – Ursachen der Gewalt werden ignoriert
© Gustavo Jeronimo/Flickr

China stigmatisiert muslimische Uiguren pauschal als Terroristen – Ursachen der Gewalt werden ignoriert

Anlässlich der Tötung von sechs Uiguren durch Polizisten im Nordwesten Chinas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der chinesischen Regierung vorgeworfen, die Muslime pauschal als mutmaßliche Terroristen zu behandeln, mit neuen Gesetzen die Religionsfreiheit von Uiguren gezielt einzuschränken und so die Gewalt in uigurischen Siedlungsgebieten zu schüren.

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Deutsch-chinesischer Menschenrechtsdialog in Berlin (4.12.)
© Michaela Böttcher

Deutsch-chinesischer Menschenrechtsdialog in Berlin (4.12.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat angesichts eskalierender Menschenrechtsverletzungen in China eine Einstellung des Menschenrechtsdialogs mit der Volksrepublik gefordert. Menschenrechtsfragen müssen wieder eine zentralere Bedeutung im Verhältnis zu China bekommen und dürfen nicht mehr in ein Dialogforum ausgegliedert werden, das selten tagt und von den Regierungen beider Staaten kaum ernst genommenen wird.

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China: Scharfe Kritik an Todesurteilen gegen 27 Uiguren
© Gfbv/Michaela Böttcher

China: Scharfe Kritik an Todesurteilen gegen 27 Uiguren

Mit Entsetzen und scharfer Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass am heutigen Montag in China 27 Uiguren zum Tode verurteilt wurden. Aufgrund von Augenzeugenberichten gibt es berechtigte Zweifel an der offiziellen Darstellung des Tatgeschehens, das offiziell als „Angriff“ auf eine Polizeistation dargestellt wird.

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Menschenrechtler demonstrieren für Freilassung  von inhaftiertem uigurischen Professor
© Michael Leh

Menschenrechtler demonstrieren für Freilassung von inhaftiertem uigurischen Professor

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Weltkongress der Uiguren (WUC) demonstrierten während der 3. Deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen am Freitag in Berlin vor dem Bundeskanzleramt für die Freilassung des in China zu lebenslanger Haft verurteilten uigurischen Professors Ilham Tohti.

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Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert  zunehmende Übergriffe auf Menschenrechtler in China
© thierry ehrmann/Flickr

Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert zunehmende Übergriffe auf Menschenrechtler in China

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat unmittelbar vor dem 3. Deutsch – chinesischen Regierungsdialog in Berlin einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem sie die zunehmende Verfolgung von Menschenrechtlern in China dokumentiert. In dem 56-seitigen Report stellt die GfbV beispielhaft 347 Fälle von Menschenrechtlern in der Volksrepublik dar, die in den Jahren 2013/2014 schikaniert und verfolgt wurden.

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China: Lebenslange Haftstrafe für uigurischen Professor
© PEN American Center/Flickr

China: Lebenslange Haftstrafe für uigurischen Professor

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Verurteilung des uigurischen Professors Ilham Tohti in China zu lebenslanger Haft scharf kritisiert. Dies ist ein Unrechtsurteil einer Gesinnungsjustiz, die systematisch unbequeme Mahner zum Schweigen bringt.

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Uiguren-Konflikt in China droht weiter zu eskalieren

Uiguren-Konflikt in China droht weiter zu eskalieren

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Justizbehörden vorgeworfen, den uigurischen Menschenrechtler und Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti in einem Unrechtsverfahren mundtot zu machen. Mit haarsträubenden Vorwürfen und erfundenen vermeintlichen „Beweisen“ soll ein unliebsamer Kritiker der chinesischen Nationalitätenpolitik gezielt ausgeschaltet werden.

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Chinas Religionsbehörde will eigene christliche Theologie entwickeln
© Marc Veraart/Flickr

Chinas Religionsbehörde will eigene christliche Theologie entwickeln

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor der angekündigten Entwicklung einer eigenständigen christlichen Theologie in China. Dies ist keine Chance für mehr Glaubensfreiheit in China: Denn staatliche Stellen werden eine chinesische christliche Theologie nur dafür benutzen, um Gläubige wirksamer zu kontrollieren und zu gängeln. Dies zeigen alle Erfahrungen des tibetischen Buddhismus und des Islam in China, die die staatliche Religionsbehörde zu vereinnahmen sucht.

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Vereinte Nationen sollen Hintergründe der Gewalt  untersuchen
© Lisa Quelle/GfbV

Vereinte Nationen sollen Hintergründe der Gewalt untersuchen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Navi Pillay, die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, aufgefordert, die Hintergründe der dramatischen Eskalation der Gewalt im Nordwesten Chinas zu untersuchen. Mit 141 Opfern politisch motivierter Gewalt in den letzten sechs Wochen nimmt der Uiguren-Konflikt neue tragische Dimensionen an.

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