Kritische Aktionen begleiten Besuch von Xi Jinping (28.3.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Am DONNERSTAG (27.3.) werden wir vor der Neuen Wache (Unter den Linden) um 11.30 Uhr im Rahmen einer Menschenrechtsaktion vor einem mehr als zwei Meter hohen Mahnmal in den Nationalfarben Chinas für die bis zu 40 Millionen Opfer Maos einen Kranz zum Gedenken an die Toten niederlegen. Viele der Demonstranten werden Augenklappen tragen, um zu betonen, dass bei so schlimmen Verbrechen niemand auf einem Auge blind sein sollte!
Am FREITAG (28.3.), dem Tag des Berlin-Besuchs von Xi Jinping, werden wir von 9.30 Uhr an gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Chinesen vor dem Bundespräsidialamt demonstrieren und auf die Verfolgung von Menschenrechtlern in China aufmerksam machen. Von 13.30 Uhr an findet ein farbenfroher Protest vor dem Bundeskanzleramt statt.
Südostasien soll uigurischen Flüchtlingen Schutz gewähren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierungen Thailands und Malaysias aufgefordert, 382 mutmaßliche uigurische Flüchtlinge nicht nach China abzuschieben, da ihnen dort lebenslange Haft oder der Tod droht.
Kreislauf der Gewalt in Xinjiang durchbrechen – Uiguren nicht dämonisieren – Region plant eigenes Antiterror-Gesetz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem schrecklichen Blutbad im Bahnhof Kunming vor einer Dämonisierung pauschal aller Uiguren in China gewarnt.
Prominenter uigurischer Wirtschaftsprofessor wird wegen Separatismus angeklagt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die offizielle Anklage des prominenten uigurischen Wirtschaftswissenschaftlers Ilham Tohti in China wegen Separatismus scharf kritisiert. Die Separatismus-Anklage ist ein Akt der Willkür und Gift für das Zusammenleben von Han-Chinesen und Uiguren in dem Vielvölkerstaat China. Wer diesen auch unter europäischen Diplomaten hoch geschätzten Vermittler zwischen den Kulturen für viele Jahre wegsperrt, weiß nicht, was er tut oder will gezielt provozieren und Gewalt schüren.
Hunderte Sprachen vom Aussterben bedroht – Positive Entwicklung bei Sprachen indigener Völker in Mittelamerika
Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass mehr als 600 Sprachen und Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Weitere 1.800 von weltweit mehr als 6.000 Sprachen sind akut gefährdet.
Mehr Repression und Antiterror-Strafverfahren – Chinas Regierung muss umdenken, um Gewalt zu stoppen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Ende der Verfolgung von uigurischen Menschenrechtlern gefordert, um die eskalierende Gewalt im Nordwesten Chinas zu stoppen. Chinas Behörden sollten Dutzende aus politischen Gründen inhaftierte uigurische Blogger, Journalisten, Wissenschaftler und Menschenrechtler aus der Haft entlassen, um einen glaubwürdigen Dialog mit Uiguren zu ermöglichen. Auch sollten die massiven Einschränkungen der Religionsfreiheit für muslimische Uiguren aufgehoben werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, rechtsstaatliche Grundsätze zu ignorieren und Menschenrechtler systematisch zu kriminalisieren. Die Kampagne der chinesischen Regierung gegen Menschenrechtsverteidiger ist ein schwerer Rückschlag für die Bemühungen um mehr Rechtsstaatlichkeit in der Volksrepublik.
65 chinesische Menschenrechtler seit März 2013 verhaftet – Chinesische Führung macht Menschenrechtsaktivisten mundtot
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Regierung Chinas vor, gezielt Menschenrechtler mundtot zu machen, um ihren Machterhalt zu sichern. Seit März 2013 sind in China mindestens 65 Menschenrechtler festgenommen oder von Sicherheitskräften verschleppt worden.
Blutiges Jahr 2013: Mindestens 215 Tote bei Gewalt im Nordwesten Chinas
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Jahresende eine alarmierende Bilanz der eskalierenden Gewalt zwischen Uiguren und Han-Chinesen im Nordwesten Chinas gezogen. Mindestens 215 Menschen sind bei politisch motivierter Gewalt in Xinjiang im Jahr 2013 getötet worden.