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Volk: Uiguren

Chinas Antiterror-Kampf im Zwielicht – Gewaltsamer Tod von 16 Menschen erscheint in neuem Licht

Nach dem gewaltsamen Tod von 16 Menschen am vergangenen Sonntag in der Uiguren-Region im Nordwesten Chinas hält der Streit über ihre Identität und Todesumstände weiter an. Dorfbewohner und lokale Verantwortliche der Kommunistischen Partei widersprachen inzwischen der offiziellen Darstellung des chinesischen Außenministeriums, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag.

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Unabhängige Untersuchung gefordert – Warnung vor noch mehr Gewalt in Nordwest-China

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige Untersuchung eines Polizei-Einsatzes gefordert, bei dem nach offiziellen chinesischen Angaben am letzten Wochenende 14 Uiguren und zwei chinesische Polizisten im Nordwesten des Landes getötet wurden. Jeden Monat sterben zurzeit 15 bis 20 Uiguren unter den Kugeln der Polizei. Wenn die Umstände ihres Todes nicht von unabhängiger Seite untersucht werden, wird der Kreislauf der Gewalt in der Konfliktregion weiter angeheizt.

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Gewalt und Verfolgung der Uiguren werden weiter zunehmen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Zunahme von Gewalt und Verfolgung in der von Uiguren bewohnten Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas. Der tödliche Zwischenfall in Peking wird die Gewaltspirale in der Unruheregion weiter anheizen.

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„Antiterror-Kampf“ unglaubwürdig: China ignoriert Bitten der Bundesregierung und der EU um Aufklärung über gewaltsamen Tod von 24 Menschen in Xinjiang

Chinas Antiterror-Kampf fehlt es an Glaubwürdigkeit, solange die Volksrepublik sich weigert, die Hintergründe der Gewalt in der Unruheregion Xinjiang zu untersuchen und offenzulegen. Diesen Vorwurf erhob die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), nachdem am Donnerstag erneut drei Uiguren wegen mutmaßlich politisch motivierter Gewalttaten zum Tode und eine weitere Person zu 25 Jahren Haft verurteilt worden waren.

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Antiterror-Kampf schürt Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien und China und stärkt Diktatoren

ie Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Shanghaier Kooperationsorganisation SCO vor, Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien und China zu schüren und autoritäre Regime zu stärken. Unter dem Deckmantel des Antiterror-Kampfes werden internationale Menschenrechtskonventionen missachtet sowie die Meinungs-, Presse-, Versammlungs- und Glaubensfreiheit systematisch ausgehebelt.

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Warnung vor noch mehr Gewalt in Nordwest-China

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine unabhängige Untersuchung eines Polizei-Einsatzes im Nordwesten Chinas gefordert, bei dem nach Berichten von Augenzeugen bis zu 26 muslimische Uiguren und ein Polizist getötet wurden. Der Vorfall, der erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich am 20. August. Die Polizisten hatten in der Nähe des Ortes Yilkiqi im Bezirk Kashgar in der Autonomen Region Xinjiang das Feuer auf die Uiguren eröffnet.

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China: Keine Küchenmesser mehr in Xinjiang – dafür aber noch mehr Panzer, Razzien und Denunziationen

Als „hilflos“ und „absurd“ bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Anordnung der chinesischen Behörden, alle größeren Küchenmesser in Xinjiang (Ostturkestan) zu beschlagnahmen. Nach der jüngsten Gewalteskalation sollen jetzt nicht nur alle Küchenmesser, deren Klinge länger als 15 Zentimeter ist, aus dem Verkehr gezogen werden. Ostturkestan drohen auch Massenverhaftungen, da die Sicherheitskräfte nach Ablauf von zehn Tagen auch „separatistische Propaganda-Schriften“ beschlagnahmen wollen.

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Chinas Regierung hat nichts gelernt aus den blutigen Unruhen im Jahr 2009 – Xinjiang gleicht einem Pulverfass

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Gewalteskalation im Nordwesten Chinas. Dort sind bei einem Angriff aufgebrachter Uiguren auf eine Polizeiwache und ein Büro der Kommunistischen Partei in Lukqun am Mittwochmorgen 27 Menschen getötet worden. „Diese tragische Entwicklung kommt jedoch nicht überraschend, da Chinas Behörden nichts gelernt haben aus den blutigen Unruhen im Juli 2009, als in Urumtschi mehr als 200 Uiguren und Han-Chinesen starben.

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China weitet religiöse Unterdrückung der muslimischen Uiguren aus

Kurz vor Beginn des Fastenmonats Ramadam (9.Juli) verschärft China die religiöse Unterdrückung der muslimischen Uiguren, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation wollen die Behörden mit Razzien an Schulen, der Überprüfung und Beschlagnahme von Mobiltelefonen sowie massivem Druck auf die Eltern der Schüler erreichen, dass die Jugendlichen nicht am Fasten teilnehmen. Außerdem wurde auf Plakaten und Aushängen angekündigt, dass verschleierte Frauen nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen und an Tankstellen bedient werden.

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