Microsoft soll sich nicht zum Komplizen von Chinas Zensoren machen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat das Unternehmen Microsoft aufgefordert, sich nicht zum Komplizen chinesischer Zensoren zu machen. Das US-Unternehmen sollte nicht einwilligen, dass die von ihm an die chinesische Suchmaschine Baidu gelieferten Suchergebnisse von Chinas staatlichen Zensoren gefiltert werden.
Investitionen statt Menschenrechte – Massiver Druck auf Journalisten und Menschenrechtler
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China vorgeworfen, nichts aus den schweren Ausschreitungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen in Urumtschi im Juli 2009 gelernt zu haben. Statt der muslimischen Minderheit in der Provinz Xinjiang/Ostturkestan endlich grundlegende Menschenrechte zu gewähren, setzt Chinas Regierung auf Beschwichtigung. Investitionen und eine Verbesserung des Lebensstandards sollen die Uiguren ruhig stellen.
Die verstärkte Offensive Chinas gegen Regimekritiker ist auch in Europa deutlich spürbar
„Die im Jahr 2011 begonnene Propaganda-Kampagne der Kommunistischen Partei Chinas ist auch in Europa und in Menschenrechtsgremien der Vereinten Nationen deutlich spürbar“, mahnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. So wird die GfbV im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf seit Anfang des Jahres gezielt von chinesischen Diplomaten daran gehindert, China-kritische Berichte vorzutragen.
Neue Verhaftungen in Tibet – Rund 500 Massenproteste pro Tag in China
„Wenn die Bundesregierung gegenüber Chinas Premierminister Wen Jiabao nur prominente Einzelfälle wie den Künstler Ai Weiwei anspricht, so wird sie der katastrophalen Lage der Menschenrechte in der Volksrepublik nicht gerecht“, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen. Täglich finden in China rund 500 Massenproteste statt, auf die die Behörden mit brutaler Gewalt und Willkür reagieren.
Nach Ai Weiweis Freilassung: Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen am Montag in Berlin (27.6.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich nach der Freilassung Ai Weiweis bei den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen auch für die Haftentlassung anderer chinesischer Regimekritiker zu engagieren. Mindestens 48 Dissidenten sind neben dem bekannten Künstler seit Mitte Februar 2011 in China festgenommen worden, doch ihr Schicksal wird in Europa kaum wahrgenommen.
Keine deutsche Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan ohne Menschenrechte!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die von der deutschen Bundesregierung angekündigte Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan, da der zentralasiatische Staat grundlegende Menschenrechte und internationale Konventionen verletzt. Wenn ein Staat willkürlich Völkerrecht bricht, dann ist auf ihn auch in einer Rohstoffpartnerschaft kein Verlass.
Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!
Mit einer Mahnwache vor der RWE-Hauptversammlung in Essen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen den Energieversorger erhoben: „Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom!“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation auf Schildern und forderte Schutzmaßnahmen nach deutschem Standard für Bergleute und Anwohner in der Nähe von Uran-Minen oder -Tagebau.
Verfolgung von Regimegegnern in China nimmt stark zu – Westerwelle soll sich für Freilassung inhaftierter Kritiker einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an Außenminister Guido Westerwelle, sich bei seiner geplanten China-Reise in der kommenden Woche (31.3. bis 2.4.2011) für die Freilassung von verfolgten Regimekritikern und für ein Ende der Einschüchterung von Dissidenten einzusetzen
Erdbeben-Sicherheit contra Menschenrechte: China will kulturelle Identität der Uiguren durch „Sanierungsmaßnahmen“ zerstören
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Chinas vorgeworfen, unter dem Vorwand der Erdbeben-Sicherheit einzigartige Kulturgüter ethnischer Minderheiten mutwillig zu zerstören. So lässt China seit Februar 2009 den Jahrhunderte alten Stadtkern Kashgars in der Provinz Xinjiang niederreißen, um dort vermeintlich erdbebensichere Wohnblocks zu errichten.