Tausende Kurden wurden vom türkischen Militär getötet, mindestens 3000 verschleppt. Etwa 250.000 Kurden, Yeziden, Aleviten und Christen ergriffen die Flucht.
Bild: GfbV
Abgesagt: Mahnwache vor dem US-Konsulat in Düsseldorf: Kein Blankoscheck für Erdogan!
Erdogan und seine regionalen und internationalen Unterstützer versuchen die schweren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des türkischen Militärs und der islamistischen Söldner in Afrin auszublenden und sich als Stabilitätsfaktor darzustellen.
Die Repression der türkischen Besatzungsmacht und der mit ihr verbündeten Islamisten hat vor allem die traditionell in Idlib und Afrin lebenden Minderheiten schwer getroffen.
Bild: Bertramz via Wikimedia Commons CC BY 3.0)
Syrien-Gipfel in Istanbul: Ohne Frieden in Afrin gibt es keine dauerhafte Waffenruhe in Idlib
Es kann keine dauerhafte Waffenruhe in Idlib geben, ohne einen Rückzug der türkischen Truppen aus Nordsyrien. Denn die türkische Besatzungsmacht hat mit ihren Kriegsverbrechen in Afrin die Sicherheitslage deutlich verschlechtert und die humanitäre Katastrophe der Zivilbevölkerung verschärft
Als „großartige Ermutigung im weltweiten Kampf gegen sexualisierte Gewalt“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege bezeichnet.
Bild: U.S. Department of State via Wikimedia Commons | U.S. Government Works
Langjährige GfbV-Partnerin Nadia Murad erhält Friedensnobelpreis
Als „großartige Ermutigung im weltweiten Kampf gegen sexualisierte Gewalt“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege bezeichnet.
Vor der Eröffnung einer neuen Großmoschee in Köln durch den türkischen Präsidenten Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Dachverband der türkischen Moscheegemeinden (Ditib) aufgefordert, sich zu Menschenrechten und der demokratischen Grundordnung zu bekennen. Die Verquickung von Religion und totalitärem Staat muss endlich beendet werden. Bild: Raimond Spekking via Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0
Ditib soll sich zu Menschenrechten und demokratischer Grundordnung bekennen
Vor der Eröffnung einer neuen Großmoschee in Köln durch den türkischen Präsidenten Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Dachverband der türkischen Moscheegemeinden (Ditib) aufgefordert, sich zu Menschenrechten und der demokratischen Grundordnung zu bekennen.
Präsident Erdogan steht nicht für die Grundwerte Europas der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, sondern für Willkür- und Gewaltherrschaft. Mit dieser symbolischen Kranzniederlegung vor der Neuen Wache wollen wir den tausenden Opfern seiner Gewaltherrschaft eine Stimme geben. Foto: Hanno Schedler für GfbV
Protest zum Erdogan-Besuch in Deutschland
Wenige Stunden vor Beginn des Besuchs des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Kurden, Yeziden, Aleviten und Christen einen Kranz in Berlin vor der Gedenkstätte für die Opfer von Gewaltherrschaft niedergelegt, um der Verfolgten des Erdogan-Regimes zu erinnern.
Der türkische Präsident Erdogan darf keinen Blankoscheck erhalten, da Minderheiten- und Menschenrechte noch immer nicht durchgesetzt werden. Mindestens 7.000 politische Gefangene sollen noch immer in Haft sein. Bild: unaoc via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Kein Blankoscheck für Präsident Erdogan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gefordert, dass Menschenrechte zur Leitschnur der Deutsch-Türkischen Beziehungen werden müssen, wenn die Bundesregierung auf das Angebot Präsident Erdogans eingeht, einen „Neustart“ in den beiderseitigen Beziehungen zu versuchen.
Die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen. Allerdings fehlen konkrete Vorschläge seitens der Bundesregierung und auch der NATO für eine politische Lösung des Syrien-Konfliktes. Bild: Jette Carr via Flickr CC BY 2.0
Politische Lösung für Syrien gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Haltung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Zivilbevölkerung in Syrien vor weiteren Giftgas-Einsätzen schützen zu wollen.
Geflüchtete aus der Sinjar-Region im Irak.
Die Nachricht über einen tödlichen Angriff der türkischen Luftwaffe auf einen Konvoi von Yeziden in der Region Sinjar nahm die GfbV mit Erschütterung zur Kenntnis. Bild: Meg Sattler WVI/Iraq via Flickr CC BY 2.0
Schwere Vorwürfe gegen türkische Luftwaffe
Mit Erschütterung und Empörung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Nachricht über einen tödlichen Angriff der türkischen Luftwaffe auf einen Konvoi von Yeziden in der Region Sinjar im Nordwesten des Irak zur Kenntnis genommen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert internationale Vermittlung im Streit zwischen der irakischen Zentralregierung in Bagdad und Irakisch-Kurdistan um das Yezidengebiet Sinjar. Bild: International Rescue Commitee/Rachel Unkovic via Flickr CC BY 2.0
4. Jahrestag des Genozids an den Yeziden im Nordirak (3.8.2014)
Anlässlich des vierten Jahrestages des Völkermordverbrechens an den Yeziden im Nordirak (3. August 2014) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) internationale Vermittlung im Streit zwischen der irakischen Zentralregierung in Bagdad und Irakisch-Kurdistan um das Yezidengebiet Sinjar gefordert.