Nur wenn klare Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land gesetzt werden, ist der Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vertretbar. Die GfbV fordert die Freilassung der inhaftierten Journalisten. Bild: Istanbul/Guido Menato via Flickr CC BY-NC 2.0
Menschenrechtler warnen: Erdogan ist kein vertrauenswürdiger Partner
Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist der bevorstehende Deutschlandbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nur dann vertretbar, wenn er zuvor deutliche Zeichen für Demokratie und Menschenrechte in seinem Land setzt.
Nahostreferent Kamal Sido (rechts) bei einer Menschenrechtsaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker in Berlin gegen die Besetzung Afrins. Bild: GfbV
Nordsyrien: Schwere Vorwürfe gegen türkische Besatzungsmacht in Afrin
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die türkische Besatzungsmacht im nordsyrischen Kurdengebiet Afrin erhoben.
Die Bürger des Irak entscheiden am Samstag, wer in den Repräsentanten-Rat einzieht. Seine 329 Mitglieder werden den Präsidenten, sowie den Premierminister wählen. Bild: Lizenzfrei
Irak: Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für Christen, Mandäer und andere Minderheiten gefordert
Anlässlich der Parlamentswahlen im Irak am kommenden Samstag (12.5.) appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die großen irakischen Parteien, endlich den Forderungen der Minderheiten nach Gleichberechtigung mehr Gehör zu schenken.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und weitere türkische Politiker wollen im Rahmen der vorgezogenen Wahlen auch in Deutschland auftreten. Foto: AMISOM Public Information via Flickr
Verbot von türkischen Wahlkampfauftritten gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland gefordert, um die Spannungen zwischen Kurden und Türken nicht weiter zu schüren
Die türkische Invasion in Nordsyrien hat eine Massenflucht von mehr als 170.000 Menschen ausgelöst und eine weitere Destabilisierung der Region verursacht. Foto: GfbV
Mehr Rechte für religiöse und ethnische Minderheiten in der Türkei
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Europäische Union (EU) appelliert, beim morgigen Gipfeltreffen mit der Türkei den sofortigen Abzug der türkischen Soldaten und ihrer Verbündeten aus Afrin in Syrisch-Kurdistan zu fordern.
Die YPG schützt Nordsyrien vor dem IS und anderen Radikalislamisten. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Nordsyrien: Giftgas und Hinrichtungen durch türkische Armee?
Aufgrund der schweren Vorwürfe gegen die Türkei, in Nordsyrien Kriegsverbrechen zu begehen, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag die umgehende Einsetzung einer Untersuchungskommission gefordert.
Wir werden von der Bundeskanzlerin verlangen, den Einsatz von aus Deutschland gelieferten Waffen und Rüstungsgütern wie Leopard-Panzern durch das türkische Militär gegen die friedlichen Kurdenregionen im Nachbarland zu unterbinden. Foto: EU2017EE Estonian Presidency via Flickr
Menschenrechtsaktion: Keine deutschen Waffen für türkischen Angriffskrieg gegen das friedliche Afrin in Nordsyrien!
Eine kritische Menschenrechtsaktion organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) während des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem türkischen Amtskollegen Binali Yildirim am kommenden Donnerstag in Berlin.
Ein Krieg gegen Afrin muss unbedingt verhindert werden. Foto: GfbV
Syrien: Bundesregierung soll Unterstützung für syrische oppositionelle Gruppen offenlegen
Dringend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag dazu aufgefordert offen zu legen, ob und wie Deutschland syrische oppositionelle Gruppen finanziell unterstützt.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Organisationen machen auf Schicksal der Zivilbevölkerung in Nordsyrien aufmerksam
In Afrin hielten sich Schätzungen zufolge etwa 800.000 Zivilisten auf, darunter hunderttausende von Bürgerkriegsflüchtlingen.