Türkei: 10. Jahrestag der Ermordung von Hrant Dink (19.01.2017)
Anlässlich des 10. Jahrestages der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 in Istanbul erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass seine Familie und die armenische Gemeinschaft in der Türkei trotz der Verurteilung seines damals noch minderjährigen Mörders noch immer auf Gerechtigkeit warten.
In der nordsyrischen Region Afrin sollen nahezu 400.000 Schutzsuchende aus Aleppo und ganz Syrien aufgenommen worden sein. Sie werden unter größten Anstrengungen von der lokalen Bevölkerung versorgt. Doch bei der Versorgung der Flüchtlinge gibt es empfindliche Engpässe. Foto: tatakis via iStock [Symbolbild]
Syrien: Hilfe für Aleppo muss auch Kurden und Minderheiten erreichen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Zivilbevölkerung von Aleppo zu helfen.
Ein Priester betet im Kloster Deir az-Zafaran, ein syrisch-orthodoxes Kloster wenige Kilometer östlich der südtürkischen Stadt Mardin im Tur-Abdin-Gebirge. Foto: umutkacar via iStock
Weihnachten 2016 im Nahen Osten: Zahl der Christen dramatisch geschrumpft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnert kurz vor Weihnachten an das Schicksal der Christen im Nahen Osten.
In Rojava können die assyrisch-aramäischen Christen Syriens ihr Neujahrsfest öffentlich feiern. Foto: Kamal Sido
Nordsyriens „Oase des Friedens“ retten!
Im Schatten der schrecklichen Kämpfe um Aleppo und Mossul und der dortigen Kriegsverbrechen geraten die Kurden, Christen, Yeziden und die vielen Flüchtlinge in Nordsyrien immer mehr in Bedrängnis.
Protest vor der Russischen und Amerikanischen Botschaft. Foto:GfbV
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido zur Lage in Aleppo
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido erläutert die Lage im umkämpften Aleppo. Er beschreibt die verschiedenen Konfliktparteien (Assad-Regime, dessen Verbündete, Islamisten, Kurden, auswärtige Staaten), die Lage der Zivilbevölkerung und die Kämpfe um das nordöstlich von Aleppo gelegene Al-Bab.
Während der JHV trafen sich alte und neue Freunde von verschiedenen Ländern. Langjährige Weggefährte und junge, neue Mitglieder tauschten sich über Menschenrechtsthemen aus und diskutierten über Menschenrechtsarbeit. Foto: Sandy Naake für GfbV
Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava – Nordsyrien“ gefordert
Während der 48. Mitgliederversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV verabschiedeten die Anwesenden eine Resolution, in der sie zur Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava-Nordsyrien“ aufriefen.
Während die internationalen Medien auf die Militäroperation zur Befreiung von Mossul schauen, setzt Erdogan seine Interessen in Syrien durch. Foto: Marco Castro via UN Photo
Syrien: Türkische Truppen und Islamisten vertreiben Kurden
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erhoben. Seine Truppen haben zusammen mit islamistischen Kämpfern seit Montag in Nordsyrien rund 900 Kurden vertrieben.
GfbV-Nahostreferent sprach in Nordsyrien mit Repräsentanten fast aller dort vertretenen politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, mit Vertretern der Minderheiten, der Sicherheitskräfte und Behörden sowie mit Journalisten, um sich ein unabhängiges Bild der Lage zu machen.
Pressekonferenz in Nordsyrien: Zeichen der Solidarität setzen
Während die Welt auf das von ständigen Bombardements erschütterte Aleppo schaut, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung auch in anderen Landesteilen Syriens immer weiter zu.
Die Yeziden sind durch den IS von Ermordung und Ausrottung bedroht. Foto: Robert Leutheuser/GfbV
Der Völkermord an den Yeziden
Vor zwei Jahren, im Sommer 2014, eroberten die Fanatiker des „Islamischen Staats“, kurz IS, die Region Sinjar und vertrieben mehr als 400.000 Yeziden aus ihrem Hauptsiedlungsgebiet im Nordwesten des Irak.