Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
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UN-Side-Event in Genf (13.10.): Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten vor entscheidender Phase
Das UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten steht vor einer entscheidenden Verhandlungsphase. Doch welche Regeln braucht es, damit Betroffene Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen tatsächlich rechtlich verfolgen können und Wiedergutmachung erhalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Side Events „Advancing the UN Treaty on Business and Human Rights“ am 13. Oktober in Genf.
20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja: Putin zeigte schon damals sein wahres Gesicht
Zum 20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an ihren mutigen Einsatz für die Menschen in Tschetschenien. Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006, dem Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in Moskau erschossen. Sie hatte zuvor jahrelang über Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen der russischen Armee in Tschetschenien berichtet und dabei immer wieder die politische Verantwortung Putins und später des von ihm eingesetzten tschetschenischen Machthabers Ramzan Kadyrow benannt.
Sieben Jahre nach dem türkischen Angriff auf Nordsyrien: Vertriebene Kurden können weiterhin nicht in ihre Heimat zurückkehren
Trotz entgegengesetzter Versprechen des islamistischen Regimes in Syrien können vertriebene Kurden weiterhin nicht in ihre Heimatregion Serêkaniyê (Ras al-Ain) zurückkehren, weil ihre Sicherheit und ihre Eigentumsrechte nicht gewährleistet sind, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Am 9. Oktober 2019 hatte die Türkei die kurdische Region Serêkaniyê angegriffen und eingenommen. Die türkischen Truppen und verbündete islamistische Milizen vertrieben Hunderttausende Menschen.